Städte wollen Händlern im Weihnachtsgeschäft unter die Arme greifen

Stuttgart - Mit einem bunten Mix an Maßnahmen wollen viele Kommunen in Baden-Württemberg ihre wirtschaftlich in Not geratenen Einzelhändler im so wichtigen Weihnachtsgeschäft unterstützen.

Angesichts der Corona-Krise droht vielen Händlern zu Weihnachten ein nie da gewesener Umsatzeinbruch.
Angesichts der Corona-Krise droht vielen Händlern zu Weihnachten ein nie da gewesener Umsatzeinbruch.  © Bernd von Jutrczenka/dpa

Zu den Initiativen zählen etwa kostenlose Innenstadt-Parkplätze an bestimmten Tagen im Dezember, allerlei Gutschein-Aktionen und Gratis-Lieferungen nach Hause, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur in den größten Städten Baden-Württembergs ergab.

Besonders beliebt sind Gutschein-Modelle, mit denen etliche Kommunen den ansässigen Handelsbetrieben unter die Arme greifen wollen. So werden beispielsweise in Stuttgart, Karlsruhe, Konstanz, Pforzheim, Reutlingen, Ludwigsburg, Freiburg, Tübingen, Ulm, Esslingen und Heilbronn meist kommunal organisierte Gutscheine in unterschiedlichen Höhen zum Kauf angeboten.

Diese können von den Kunden branchenübergreifend in teilnehmenden Geschäften eingelöst werden, je nach Stadt in mehreren Dutzend bis mehreren Hundert Läden.

Angesichts der Corona-Pandemie droht stationären Händlern im Dezember ein nie da gewesener Umsatzeinbruch - auch bedingt dadurch, dass wegen ausfallender Weihnachtsmärkte viel weniger Laufpublikum in den Innenstädten unterwegs sein dürfte als normalerweise zum Jahresende.

Für viele Betriebe sind die Wochen vor Weihnachten sonst traditionell die umsatzstärksten im ganzen Jahr.

Titelfoto: Bernd von Jutrczenka/dpa

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