Tödliches Zugunglück: Bahnstrecke bleibt weiterhin gesperrt

Auggen- Nach dem tödlichen Zugunglück bei Auggen in der Nähe von Freiburg gehen die Ermittlungen zu Unfallhergang und -ursachen weiter. 

Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend.
Das Unglück ereignete sich am Donnerstagabend.  © Kamera24

Die Bergungsarbeiten und parallel dazu die Untersuchungen werden an diesem Wochenende fortgesetzt, wie ein Sprecher der Polizei am Samstag sagte.

Die Bahnstrecke zwischen Freiburg und Basel könnte nach vorsichtigen Schätzungen noch bis Mittwoch gesperrt sein, wie ein Sprecher der Deutschen Bahn am Samstag sagte. Einen genaueren Zeitplan gebe es derzeit noch nicht. 

Rund 200 Meter beschädigte Gleise und Oberleitungen müssen den Angaben zufolge an der Unfallstelle wiederhergestellt werden. Für Reisende sei ein Busersatzverkehr eingerichtet worden.

Eine mehr als 100 Tonnen schwere Betonplatte hatte sich am Donnerstagabend von einer im Bau befindlichen Brücke gelöst und war in den Gleisbereich der Rheintalstrecke gestürzt. Ein Güterzug war damit kollidiert und zum Teil entgleist. 

Der 51 Jahre alte Lokführer kam ums Leben. Drei Lastwagenfahrer, die mit sieben weiteren Fahrern in dem Zug gereist waren, erlitten Verletzungen.

Titelfoto: Kamera24

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