Trotz Pandemie darf in Clubs getanzt werden, doch beim Heiraten kann es zu Problemen kommen

Stuttgart - Eigentlich müsste man sich längst dran gewöhnt haben! Doch die Corona-Verordnung treibt viele Menschen weiterhin in den Wahnsinn.

In Clubs darf wieder gefeiert werden, zumindest mit Maske. (Symbolbild)
In Clubs darf wieder gefeiert werden, zumindest mit Maske. (Symbolbild)  © Markus Scholz/dpa

Die neuesten Regeln gelten nun seit dem 16. August. Die sollen "vor allem für geimpfte und genesene Personen die allermeisten Einschränkungen aufheben", wie auf der offiziellen Seite des Landes Baden-Württemberg zu lesen ist.

In der dort aufgeführten Corona-Verordnung heißt es, dass Veranstaltungen bis zu 5000 Personen weitestgehend erlaubt seien, erst darüber hinaus müsse dem zuständigen Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vorgelegt werden.

Bedeutet: Ist man geimpft, genesen oder getestet, steht dem Theater- oder Kinobesuch nichts im Wege und auch in Clubs darf nun wieder getanzt und geschwitzt werden - zumindest mit Maske.

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Bei privaten Feiern wurden die Kontaktbeschränkungen und Regelungen sogar komplett abgeschafft. Allerdings gibt es trotzdem Bereiche, in denen die Corona-Pandemie den Menschen weiterhin einen Strich durch die Rechnung macht.

Regeln im Standesamt stellen Familien vor Probleme

In Zeiten der Pandemie ist die Anzahl der Hochzeitsbesucher weiterhin beschränkt. (Symbolbild)
In Zeiten der Pandemie ist die Anzahl der Hochzeitsbesucher weiterhin beschränkt. (Symbolbild)  © Ailen Diaz/Agencia Uno/dpa

Dazu gehören zum Beispiel Hochzeiten. Auf der Website des Standesamts Stuttgart prangt ein "aktueller Hinweis": "Aufgrund der Corona‐Infektionsschutzmaßnahmen bleibt der Teilnehmerkreis bei Eheschließungen in Stuttgart (...) auf die nach Raumkapazität Corona beschränkte maximale Teilnehmerzahl des jeweiligen Trauraums beschränkt."

So dürfen in den größten Raum der Stuttgarter Standesämter bis zu 34 Personen. Im Standesamt in der Eberhardstraße sind im größeren Bereich acht, im kleineren sogar nur maximal vier Gäste zugelassen.

Einschränkungen, die Familien vor Probleme stellen.

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Doch warum sind die Maßnahmen so streng? Eine Sprecherin vom Standesamt Stuttgart sagte gegenüber TAG24, dass schlicht "das Hausrecht der Kommunen" umgesetzt werde. Demnach habe die Politik entschieden, dass in den Räumen ein Abstand von 1,5 Meter zwischen den Menschen gewahrt sein muss.

Eine Regel, für die im Hinblick auf volle Diskotheken und Theater nicht jeder Verständnis haben dürfte.

Titelfoto: Ailen Diaz/Agencia Uno/dpa

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