Tonnenweise Stahl: Hier sollen künftig Schwerstverletzte hingeflogen werden

Ulm - Das Bundeswehrkrankenhaus in Ulm will künftig auch Schwerstverletzte per Hubschrauber annehmen.

Die Baustelle am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus.
Die Baustelle am Ulmer Bundeswehrkrankenhaus.  © Felix Kästle/dpa

Dafür werde ein weiterer Landeplatz auf dem Dach des Hochhauses gebaut, teilte die Bundeswehr mit. 

Dieser erfülle die von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung vorgeschriebene Nähe zum Schockraum der Klinik - so dass die Patienten noch schneller und ohne eine zusätzliche kritische Umlagerung dorthin gebracht werden können.

Für den Bau des Landeplatzes wurden nach Angaben der Bundeswehr am Samstag zwei 30 Tonnen schwere Stahlträger von einem 700 Tonnen schweren Spezialkran in Position gebracht und montiert.

Der Westflügel des Bundeswehrkrankenhauses wurde dafür vorübergehend evakuiert. Fertig sein soll der Dachlandeplatz im Juni 2021.

Titelfoto: Felix Kästle/dpa

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