Mit diesem Produkt überrascht Apple in der Corona-Krise

Cupertino - Apple kann nur iPhone - wohl kaum! Der Technologie-Gigant beweist sich in einer der wohl schwierigsten und komplexesten globalen Krisen seit Jahrzehnten einmal mehr als lösungsorientiertes und innovatives Unternehmen. Und so veröffentlichte Apple-Boss Tim Cook (59) nun via Twitter ein Video, in dem er seine Gesichtsschutzmaske für medizinisches Personal vorstellte.

Apple hilft beim Schutz gegen das Coronavirus.
Apple hilft beim Schutz gegen das Coronavirus.  © Peter Kneffel/dpa

Während sich die einen zu Zeiten der Corona-Pandemie damit auseinandersetzen, wie sie am besten fällige Mietzahlungen für ihre Filialen einbehalten können, geht man bei Apple einen anderen Weg.

Im Kampf gegen die Verbreitung des Coronavirus hat man sich beim Soft- und Hardware-Entwickler nämlich Gedanken gemacht, wie man den Menschen - und vor allem dem medizinischen Personal - am besten unter die Arme greifen kann.

Heraus kam dabei eine Gesichtsmaske im Apple-Style - und zum selber Zusammenbauen!

Am Sonntag veröffentliche Apple-Chef Tim Cook hierzu ein entsprechendes Video beim Social-Media-Riesen Twitter. Und es ist einmal mehr eine Punktlandung des US-Computerherstellers.

Gemeinsam mit Zulieferern sowie unter anderem Design- und Betriebsteams habe man die Gesichtsmaske entwickelt und bereits vergangene Woche einen ersten Schwung an ein Krankenhaus in Santa Clara, Kalifornien, rausgeschickt.

Nach Aussage Cooks war die Resonanz der Mediziner durchweg "sehr positiv".

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Apple beschafft 20 Millionen herkömmliche Masken

Tim Cook (59) mit der Apple-Maske.
Tim Cook (59) mit der Apple-Maske.  © Screenshot/Twitter Tim Cook

Künftig sollen nun bis zu eine Million Masken pro Woche hergestellt werden. Ziel ist es ebenfalls, das Produkt schon bald auch über die amerikanischen Landesgrenzen hinaus zu verkaufen.

Außerdem habe man es im Hause Apple geschafft, sich 20 Millionen herkömmlich Gesichtsmasken zu beschaffen, um nicht zuletzt teils unseriösen und mit Wucher-Preisen auf dem Markt agierenden Herstellern den Kampf anzusagen. 

Bedingt durch die größtenteils in China stattfindende Produktion der Apple-Produkte hat man diesbezüglich wohl seine guten Beziehungen spielen lassen.

Apple arbeitet derzeit mit verschiedenen Regierungen zusammen, um schon bald denjenigen die Schutzmasken zukommen lassen zu können, die sie am nötigsten brauchen.

Simpel gehalten besticht die Apple-Maske unter anderem auch durch die Einfachheit der Montage. 

So lässt sich die durchsichtige Plastikabschirmung mit einem verstellbaren Gurt innerhalb von wenigen Handgriffen optimal an den jeweiligen Kopf anpassen.

Keep it simple: so einfach kann Corona-Schutz sein

Sieht man die Apple-Maske, wird deutlich, wie simpel und doch effektiv der Schutz doch sein kann. Durch die Selbstmontage kommt obendrein noch ein weiteres Benefit hinzu: der platzsparende und somit umweltfreundlich Versand.

Bis zu 100 Masken passen so in eine flach verpackte Box. Stark.

Titelfoto: Peter Kneffel/dpa ; Screenshot/Twitter Tim Cook

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