Auto-Bosse treffen sich zum Branchengipfel: Suche nach der Zukunftsstrategie

Nürtingen - Führende Vertreter der deutschen Autoindustrie diskutieren am Mittwoch (9 Uhr) beim jährlichen "Branchengipfel" in Nürtingen über Zukunftsstrategien für ihre nicht nur von der Coronakrise gebeutelte Zunft.

Ola Källenius (51, Mitte), Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, spricht während der Präsentation der Zwischenbilanz zum "Strategiedialog Automobilwirtschaft BW".
Ola Källenius (51, Mitte), Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, spricht während der Präsentation der Zwischenbilanz zum "Strategiedialog Automobilwirtschaft BW".  © Sebastian Gollnow/dpa

Das Institut für Automobilwirtschaft (IfA) erwartet zum Thema "The future and beyond" ("Die Zukunft und darüber hinaus") unter anderen Porsche-Chef Oliver Blume (52), den Vorstandsvorsitzenden von Daimler, Ola Källenius (51), den neuen Opel-Entwicklungschef Marcus Lott (52) sowie Baden-Württembergs Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (72, Grüne).

Nicht nur die die massiven Einschnitte und Umbrüche in Folge des Coronavirus zeigten, dass sich die Unternehmen der Branche heute mit Strategien auseinandersetzen müssten, die über die erwartbaren Entwicklungslinien hinausgingen, betonte IfA-Direktor Stefan Reindl vorab. 

Trotz aller Unsicherheiten sei proaktives und agiles Handeln gefragt. "Um einen kompletten Stillstand innerhalb der Branche zu verhindern, muss sich gerade die deutsche Automobilwirtschaft vom 'Getriebenen' zur weltweit treibenden Kraft entwickeln. Sie muss mit innovativen Lösungsansätzen wieder zur alten Stärke zurückzufinden", schreibt Reindl.

Weil die Vor-Ort-Teilnehmerzahl in Nürtingen wegen der Corona-Pandemie in diesem Jahr stärker begrenzt ist, wird der Kongress parallel als Online-Veranstaltung ausgetragen. In Zwickau findet zudem zeitgleich der von der der Industrie- und Handelskammer Chemnitz ausgerichtete "Internationale Jahreskongress der Automobilindustrie" statt.

Beherrschendes Thema ist auch dort der Strukturwandel in der Branche.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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