Parken ohne Fahrer: Bosch testet in den USA

Stuttgart/Detroit - Mit neuen Partnern arbeitet der Zulieferer Bosch jetzt auch in den USA an seinem System zum fahrerlosen Parken in Parkhäusern.

Die Bosch-Konzernzentrale in Gerlingen.
Die Bosch-Konzernzentrale in Gerlingen.  © Marijan Murat/dpa

An dem Projekt in Detroit im US-Bundesstaat Michigan ist neben dem Autobauer Ford auch das Immobilienunternehmen Bedrock beteiligt, das selbst Parkhäuser betreibt, wie Bosch am Donnerstag mitteilte. 

Getestet wird das "Automated Valet Parking" in einem Gebäudekomplex nahe der alten Michigan Central Station. In der Gegend entsteht den Angaben zufolge auch der sogenannte Innovations-Campus von Ford.

Parallel erprobt Bosch das "Automated Valet Parking" schon seit mehreren Jahren zusammen mit Daimler im Parkhaus des Stuttgarter Mercedes-Benz-Museums. 

Seit gut einem Jahr ist es dort offiziell von den Verkehrsbehörden zugelassen.

Die Autos fahren dabei streng genommen nicht selbst, sondern werden von der fest im Parkhaus installierten Technik per Zugriff auf die Fahrerassistenzsysteme ferngesteuert. Das reduziert die Anforderungen an das einzelne Auto. 

Bisher basiert das System auf Laserradar, dem sogenannten Lidar. Künftig setzt Bosch nach Angaben einer Sprecherin allerdings auf Kameratechnik, die die Technik insgesamt deutlich günstiger machen soll.

Zudem zielt die Partnerschaft mit Ford nun stärker als bisher auf Volumenmodelle. Bei der Erprobung in Detroit kommt den Angaben zufolge das SUV-Modell Escape zum Einsatz.

Titelfoto: Marijan Murat/dpa

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