Milliarden-Auftrag: BMW holt schwedische Firma ins Boot

München - BMW erweitert mit einem Großauftrag den Kreis seiner Lieferanten für Batteriezellen.

Elektrofahrzeuge vom Typ BMW i3 an der Ladestation. BMW setzt auf die E-Autos.
Elektrofahrzeuge vom Typ BMW i3 an der Ladestation. BMW setzt auf die E-Autos.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Das schwedische Unternehmen Northvolt soll ab 2024 Zellen im Wert von zwei Milliarden Euro an den Münchner Autobauer liefern, wie dieser am Donnerstag mitteilte.

Gefertigt werden sie in einer derzeit entstehenden Fabrik im nordschwedischen Skellefteå. Der Strom dafür soll komplett regional aus Wasser- und Windkraft erzeugt werden. Zur Laufzeit des Vertrags sagte BMW nichts.

"Mit Northvolt haben wir einen dritten Batteriezell-Lieferanten gewonnen, neben unseren bisherigen Partnern CATL und Samsung SDI", sagte Einkaufsvorstand Andreas Wendt.

"Der Vertragsabschluss ist ein weiterer Schritt, um unseren steigenden Bedarf an Batteriezellen langfristig abzusichern."

BMW baut die Batterien für seine Elektrofahrzeuge zwar selbst, die Zellen kaufen die Münchner allerdings zu. Der neue Lieferant Northvolt kooperiert auch mit Volkswagen. Zusammen mit den Niedersachsen bauen die Schweden eine Batteriezellfabrik in Salzgitter.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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