"Fehler": BMW-Chef Oliver Zipse kritisiert Verbrennerausstieg

München - BMW-Vorstandschef Oliver Zipse (58) hält ein Verbot neuer Autos mit Verbrennermotor in der EU ab 2035 für falsch.

BMW-Vorstandschef Oliver Zipse (58) hält den Verbrennerausstieg für einen "industriepolitischen Fehler".
BMW-Vorstandschef Oliver Zipse (58) hält den Verbrennerausstieg für einen "industriepolitischen Fehler".  © Sven Hoppe/dpa

"In der heutigen Zeit alles auf eine Karte zu setzen, ist ein industriepolitischer Fehler", sagte Zipse am Dienstag in München.

Ob die notwendige Ladeinfrastruktur für E-Autos bis 2035 geschaffen werden könne, sei offen. Wie Europa den Zugang zu den entscheidenden Rohstoffen sicherstellen wolle, sei unklar. Hier drohten neue Abhängigkeiten.

"Vielfalt und Innovationen – nicht aber Verbote – haben Deutschland als Industriestandort immer stark gemacht", sagte Zipse.

Der Weg zur Klimaneutralität sei auch technologieoffen zu schaffen.

Mit der Einbindung von Brennstoffzellen und E-Fuels im Verbrennungsmotor könne der CO2-Ausstoß gesenkt und Resilienz ohne neue Abhängigkeiten sichergestellt werden.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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