Ford ruft Kuga-Hybride zurück und verpasst deshalb CO2-Ziel

Köln - Der Autobauer Ford mit Sitz in Köln wird 2020 nicht die strengeren CO2-Ziele der EU erreichen, wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Dienstag-Ausgabe) berichtet.

Der Ford Kuga auf der Straße.
Der Ford Kuga auf der Straße.  © obs/Ford-Werke GmbH

Grund für das Verpassen der Umweltziele bei Ford sei der Rückruf der neuen Plug-in-Hybride des Modells Ford Kuga.

Der Rückruf verschlechtere die Emissionsbilanz der gesamten Ford-Flotte in Europa deutlich, berichtet die Zeitung.

"Der massive Rückruf hat unsere Pläne stark beeinträchtigt", bestätigte eine Ford-Sprecherin.

Erst vergangene Woche waren Batterie-Probleme des Kuga bekanntgeworden. Offenbar haben sich die Lithium-Ionen-Zellen so stark erhitzt, dass es in einigen Fällen zum Batteriebrand gekommen ist.

Derzeit wird das Plug-in-Modell nicht mehr ausgeliefert. 

Die rund 33.000 bereits zugelassenen Fahrzeuge in Europa müssen demnächst in die Werkstätten zurück. 

Seit diesem Jahr gelten in der EU schärfere Kohlendioxid-Grenzwerte. Im Durchschnitt darf die verkaufte Flotte eines Herstellers nur 95 Gramm Kohlendioxid je gefahrenem Kilometer ausstoßen. 

Titelfoto: obs/Ford-Werke GmbH

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