Ford zeigt neuen Elektro-Transit: In Köln wird er schon getestet!

Köln/Birmingham - Ford hat den neuen Elektro-Transit jetzt erstmals in Europa öffentlich vorgestellt. Auf der Nutzfahrzeugshow in Birmingham/Großbritannien feierte der vollelektrische Transporter seine Premiere. In Köln und einigen anderen Städten fährt das Auto bereits im Praxis-Test.

Der neue E-Transit von Ford soll ab Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.
Der neue E-Transit von Ford soll ab Frühjahr 2022 ausgeliefert werden.  © Ford/pr

Der Liefer- und Transportwagen leistet 269 PS und kommt laut kombinierte WLTP-Test auf bis zu 317 Kilometer Reichweite.

"Der neue E-Transit wird im Laufe des vierten Quartals bestellbar sein, die ersten Fahrzeuge werden im Frühjahr 2022 an die Kunden ausgeliefert", teilte Ford-Manager Hans Schep mit.

Die Verkaufspreise sind allerdings noch nicht bekannt, sollen aber bald öffentlich werden. Der Ford-Manager teilte bislang mit: "Dank seiner attraktiven Preisgestaltung, die jegliche wirtschaftliche Bedenken beseitigen sollte, ist der E-Transit ein rundum überzeugendes Angebot für europäische Unternehmen."

Ford bietet den E-Transit in zahlreichen Varianten für Gewerbekunden und private Käufer an, die das Auto als Lieferwagen, Ladewagen oder fahrende Werkstatt gebrauchen wollen.

Für Unternehmer, die auf die Nebenkosten achten, schätzt der Hersteller, dass die Wartungs- und Reparaturkosten um 40 Prozent niedriger ausfallen werden als bei vergleichbaren Dieselmodellen.

In Köln wird das Auto übrigens schon getestet. Zu den Partnern gehören die Kölner Abfallwirtschaftsbetriebe (AWB) und die Stadtverwaltung Köln.

Elektrischer Ford-Transit erhält 67 kWh-Batterie

Das vollelektrische Nutzfahrzeug soll eine Reichweite von bis zu 317 Kilometern haben.
Das vollelektrische Nutzfahrzeug soll eine Reichweite von bis zu 317 Kilometern haben.  © Ford/pr

Im Elektro-Transporter soll hierfür eine 67 kWh-Batterie verbaut werden, die einen Drehmoment von 430 Newtonmetern erzeugt. Ein großer Vorteil für den Stromer: Die Batterie wird den Ford E-Transit in eine mobile 2,3 kWh-Stromquelle verwandeln.

Wer unterwegs Strom benötigt, oder auf einer Baustelle Geräte antreiben will, soll auf verschiedene Varianten an Ladesteckern zurückgreifen können.

Neben dem E-Transporter sattelt der Autohersteller aus den USA ohnehin langsam aber beständig Richtung Elektroautos um. Am deutschen Hauptsitz will der Konzern ab Ende 2023 sein erstes rein elektrisches Auto für den Volumenmarkt bauen.

Bislang baut Ford nur den deutlich größeren Ford Mustang Mach-E in Mexiko, der seit Anfang 2021 in Deutschland verfügbar ist.

Titelfoto: Ford/pr

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