Gold, Glitzer, Regenbogen: Dieses Auto ist ein "Very Gay Raptor"!

Köln - Dieses Auto von Ford kommt goldig, glitzernd und in Regenbogen-Farben daher! Der mächtige "Very Gay Raptor" ist kein einfacher Ford Raptor. Er ist eine mächtige Antwort auf Hasskommentare, die Schwule, Lesben und Transsexuelle ertragen müssen.

Ford präsentiert den "Very Gay Raptor" als Zeichen gegen Hasskommentare.
Ford präsentiert den "Very Gay Raptor" als Zeichen gegen Hasskommentare.  © Ford-Werke GmbH

Der neue protzige Pick-up unterstützt seinen 23 Jahre alten Regenbogen-Pick-up Ford Ka beim Kölner Christopher Street Day.

Sein Name "Very Gay Raptor" ist die Ford-Antwort auf Hasskommentare.

So soll ein User im Internet die eigentliche Farbe "Performance Blau" des Fahrzeugs als "very gay" bezeichnet haben.

Ford konterte zunächst digital mit einer Animation, in der ein blauer Ford Ranger Raptor in Goldstaub und Regenbogenfarben lackiert wurde.

Das Unternehmen griff die vermeintliche "Beleidigung" also bewusst auf und zeigte, wie es zu schwulenfeindlichen Beleidigungen steht.

Ford seit 25 Jahren beim CSD in Köln dabei

Der Ford Raptor von hinten. Das Auto nimmt auch an der CSD-Parade am Sonntag in Köln teil.
Der Ford Raptor von hinten. Das Auto nimmt auch an der CSD-Parade am Sonntag in Köln teil.  © Ford-Werke GmbH

Zum Christopher Street Day in Köln geht Ford noch einen Schritt weiter und zeigt nun den Ford Ranger Raptor als echten "Very Gay Raptor". Dafür wurde das Fahrzeug sehr bunt foliert.

Das Auto wird am Sonntag auch an der CSD-Parade in Köln teilnehmen.

Der Kölner Automobilhersteller Ford ist nach eigenen Angaben eine feste Größe im Kölner Christopher Street Day. Dieses Jahr nimmt das Unternehmen bereits zum 25. Mal teil.

Schon 1998 setzte es mit dem Umbau des Kleinwagens Ford Ka zu einem Pick-up in Regenbogenfarben ein Zeichen.

Zuletzt sorgte Ford unternehmerisch übrigens für problematische Nachrichten. Wegen fehlender Halbleiter musste die Produktion pausieren. Die Kölner Arbeiter mussten in Kurzarbeit gehen.

Gleichzeitig baut der Konzern in Köln-Niehl an seiner neuen Produktionsstätte für elektrisch angetriebene Autos. Das "Cologne Electrification Center" soll bis 2023 stehen. Ab Ende 2023 will Ford hier sein erstes Elektro-Auto für den Volumenmarkt in Europa bauen.

Titelfoto: Ford-Werke GmbH

Mehr zum Thema Auto: