Halbleiter-Engpass: Ford muss Fiesta-Produktion in Köln stoppen!

Köln - Der Autobauer Ford muss wegen Halbleiter-Engpässen den Produktionsstopp für das Modell Fiesta in seinem Kölner Werk verlängern.

Ein Blick in die Ford-Produktion in Köln. (Archiv)
Ein Blick in die Ford-Produktion in Köln. (Archiv)  © Oliver Berg/dpa

Ford müsse die Fertigung vorerst bis 31. Oktober aussetzen, teilte ein Unternehmenssprecher am Donnerstag mit. Zuvor hatte RTLWest berichtet.

Die Verfügbarkeit von Halbleitern auf dem Weltmarkt bleibe auf absehbare Zeit sehr unbeständig.

Deshalb gehe Ford davon aus, "dass es in absehbarer Zeit immer wieder zu Produktionsausfällen kommen kann", sagte der Sprecher.

In der Kölner Fiesta-Produktion arbeiten rund 5000 Menschen, insgesamt sind in der Domstadt rund 15.000 Beschäftigte für Ford tätig.

Der Autobauer Opel hatte am Donnerstag angekündigt, sein Werk in Eisenach wegen Lieferengpässen bei wichtigen Bauteilen von kommender Woche an vorerst bis zum Jahresende zu schießen.

Betroffen sind nach Angaben eines Unternehmenssprecher 1300 Mitarbeiter.

Ford stoppte Auto-Produktion bereits Anfang September

Bei der Fiesta-Montage fehlten Anfang September und August bereits Türmodule. Die wiederum sind nicht gekommen, weil deren Hersteller keine Halbleiter aus Malaysia bekommt.

Deswegen hatten die Ford-Bänder schon länger stillgestanden, die Wiederaufnahme der Arbeit für zwei Tage Anfang September war ein kurzes Intermezzo.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

Mehr zum Thema Auto: