Mercedes trotz Chipkrise und Ukraine-Krieg mit Gewinn

Stuttgart - Der Autobauer Mercedes-Benz verdient weiter gut an hohen Verkaufspreisen und macht damit die widrigen Bedingungen aus der Chipkrise und dem Ukraine-Krieg großteils wett.

Die Aktiengesellschaft machte einen Gewinn von 3,5 Milliarden Euro, dennoch ein Fünftel weniger als im Vorjahr.
Die Aktiengesellschaft machte einen Gewinn von 3,5 Milliarden Euro, dennoch ein Fünftel weniger als im Vorjahr.  © Federico Gambarini/dpa

Der Umsatz des Konzerns aus fortgeführten Geschäften stieg im ersten Quartal um 6 Prozent auf 34,9 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Mittwoch in Stuttgart mitteilte.

Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern kletterte dank des guten Preisumfelds für Neu- und Gebrauchtwagen sowie wegen Kosteneinschnitten um 19 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro, wenn man nur die Geschäfte betrachtet, die Mercedes nach der Abspaltung des Lkw-Konzernteils Daimler Truck weiterführt.

Unter dem Strich stand für die Aktionäre ein Gewinn von 3,5 Milliarden Euro, was knapp ein Fünftel weniger war als ein Jahr zuvor.

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Für den teilweisen Rückzug aus den Geschäften in Russland musste der Konzern 709 Millionen Euro aufwenden, 281 Millionen Euro wurden für die Dieselaffäre fällig.

Demgegenüber stand ein Verkaufsgewinn von 918 Millionen Euro für den Verkauf von Niederlassungen in Kanada. Aus dem fortgeführten Geschäft erzielte Mercedes aber dennoch einen kleinen Gewinnanstieg.

Titelfoto: Federico Gambarini/dpa

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