Opel fährt Produktion im Stammwerk Rüsselsheim wieder hoch

Frankfurt am Main - Opel fährt nach gut zwei Monaten Pause infolge der Corona-Krise die Produktion im Stammwerk Rüsselsheim wieder hoch.

Der historische Opelturm steht hinter einem Zaun auf dem Werksgelände von Opel in Rüsselsheim.
Der historische Opelturm steht hinter einem Zaun auf dem Werksgelände von Opel in Rüsselsheim.  © Andreas Arnold/dpa

"Es geht am kommenden Montag wieder los, nachdem wir ein sehr umfassendes Sicherheitsprotokoll umgesetzt haben", teilte ein Sprecher des Autobauers am Dienstag mit.

Bis zu den Werksferien würden wichtige Kundenaufträge abgearbeitet. Im Werk Eisenach werde die Produktion zudem an diesem Mittwoch wieder aufgenommen.

Der Standort Kaiserslautern, wo Komponenten und Motoren gefertigt werden, hatte die Corona-Pause bereits Mitte Mai beendet.

"Der Wiederanlauf ist ein starkes Signal", schrieb Opel-Chef Michael Lohscheller in einer Mitarbeiterbotschaft, die den Tageszeitungen der VRM-Gruppe vorlag. Sie hatte zuvor über das Wiederhochfahren in Rüsselsheim berichtet. 

Allerdings werde die Nachfrage den Takt vorgeben, so Lohscheller. "Wir werden keine teuren, zusätzlichen Bestände aufbauen, sondern sehr präzise und zielgerichtet steuern, um unser Geschäft zu sichern." Opel beschäftigt in Rüsselsheim 2400 Menschen (Stande Ende 2019).

Drei Modelle sollen künftig in Rüsselsheim gefertigt werden

Der Konzern hatte zuvor mitgeteilt, dass in Rüsselsheim künftig drei Modelle gefertigt werden. Von Sommer 2021 an werde ein neues Modell der PSA-Premiummarke DS Automobiles in Hessen produziert, erklärte der der zur französischen PSA-Gruppe gehörende Autobauer.

Zugleich sei geplant, den Bau von Getrieben und Schmiedeteilen im Stammwerk "im Laufe des Jahres 2021 auslaufen zu lassen".

Titelfoto: Andreas Arnold/dpa

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