Riesen-Schutzschild im Test soll Mitarbeiter auf Autobahn schützen

Düsseldorf/Dortmund/NRW - Zum Schutz ihrer Mitarbeiter testen zwei Straßenmeistereien in Nordrhein-Westfalen ein neues System.

Das Foto zeigt einen Aufprallschutz, um Straßenwärter bei der Arbeit auf Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen zu schützen.
Das Foto zeigt einen Aufprallschutz, um Straßenwärter bei der Arbeit auf Bundesstraßen in Nordrhein-Westfalen zu schützen.  © Adolf Nissen Elektrobau/dpa

Landesverkehrsminister Hendrik Wüst (46, CDU) stellte dafür am Dienstag in Dortmund den 1,5 Tonnen schweren Aufpralldämpfer mit dem Namen "Rambo II" vor.

Bei dem Pilotprojekt soll getestet werden, wie die Stahlkonstruktion mit aufgesetzter Wabenkonstruktion an einem Absperrfahrzeug Auffahrunfälle mit einem Tempo bis zu 100 Kilometern pro Stunde abfedert.

Im Idealfall werden die Mitarbeiter nicht verletzt.

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Bei einem Aufprall durch das Fahrzeug eines Verkehrsteilnehmers wird der Dämpfer zerstört und muss ersetzt werden.

Bei dem Test über ein Jahr wird das System auf der Bundestraße 236 bei Arbeiten am Straßenrand und der Mittelleitplanke zwischen den Autobahnen 2 im Norden von Dortmund und der A1 bei Schwerte im Süden eingesetzt.

Die Straßenmeisterei in Kreuztal testet auf der B 54 bei Siegen.

Rambo II soll Mitarbeiter schützen

"Mobilität muss besser, sicherer und sauberer werden. Dazu gehört auch, den Arbeitsplatz Straße für unsere Straßenwärterinnen und Straßenwärter, die jeden Tag für uns im gefährlichen Einsatz sind, so sicher wie möglich zu gestalten", sagte Wüst bei der Präsentation laut Mitteilung.

Moderne Anprallschutzsysteme wie "Rambo II" könnten die Sicherheit im Straßenbau entscheidend voranbringen, sagte Wüst.

Titelfoto: Adolf Nissen Elektrobau/dpa

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