Genehmigung von Tesla-Fabrik: Wirtschaftsminister Steinbach zuversichtlich

Grünheide (Oder-Spree) - Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD) hat sich zuversichtlich gezeigt, dass der US-Elektroautobauer Tesla eine umweltrechtliche Zulassung für die Fabrik in Grünheide bei Berlin bekommen könnte.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD) ist zuversichtlich, dass Tesla eine umweltrechtliche Zulassung für die Fabrik in Grünheide erhalten wird.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD) ist zuversichtlich, dass Tesla eine umweltrechtliche Zulassung für die Fabrik in Grünheide erhalten wird.  © Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa

"Aus Sicht des Wirtschaftsministeriums sind zum jetzigen Zeitpunkt keine Versagungsgründe für die Genehmigung erkennbar unter der Voraussetzung, dass keine unvorhersehbaren Ereignisse beim Genehmigungsverfahren geschehen", sagte Steinbach auf Anfrage.

Tesla habe im bisherigen Antragsverfahren gezeigt, dass alles dafür getan werde, um Genehmigungshindernisse auszuräumen. Er nannte den verringerten Wasserbedarf als Beispiel.

Umweltverbände sehen das Projekt jedoch kritisch.

Das Verfahren der Genehmigung durch das Land Brandenburg verzögert sich, weil Tesla einen neuen Antrag für die Autofabrik gestellt hat inklusive einer Batteriefabrik.

Die Baustelle der Tesla-Gigafactory in Grünheide bei Berlin. Der US-Konzern könnte voraussichtlich Ende 2021 den Betrieb seiner ersten Fabrik in Europa aufnehmen.
Die Baustelle der Tesla-Gigafactory in Grünheide bei Berlin. Der US-Konzern könnte voraussichtlich Ende 2021 den Betrieb seiner ersten Fabrik in Europa aufnehmen.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Ursprünglich war ein Produktionsstart im Juli geplant, Tesla geht nun von Ende 2021 aus.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa, Bernd Settnik/dpa-Zentralbild/dpa (Bildmontage)

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