Nach Starkregen bei Tesla-Werk: Kein Hinweis auf Schadstoffe im Grundwasser

Grünheide/Potsdam - Keine Verunreinigung des Grundwassers feststellbar: Das Brandenburger Umweltministerium hat keine Hinweise auf Schadstoffe auf dem Gelände der Elektroautofabrik von Tesla in Grünheide bei Berlin durch starken Regen Anfang November.

Bei dem Starkregen Anfang November ist laut Brandenburger Umweltministerium kein Niederschlagswasser vorschriftswidrig am Tesla-Werk versickert.
Bei dem Starkregen Anfang November ist laut Brandenburger Umweltministerium kein Niederschlagswasser vorschriftswidrig am Tesla-Werk versickert.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

Nach seinen Erkenntnissen sei am 4. November kein Niederschlagswasser vorschriftswidrig versickert, sagte Umweltminister Axel Vogel (65, Grüne) am Mittwoch im Landtag in Potsdam auf entsprechende Fragen.

Das Regenwasser sei über Schläuche außerhalb des Wasserschutzgebietes geleitet worden, damit es versickere. Es sei auch kein Niederschlagswasser in eine Fabrikhalle eingedrungen.

Der Verein für Natur und Landschaft in Brandenburg hatte befürchtet, dass bei Regenfällen am 4. November Wasser von den Dächern und versiegelten Flächen ungefiltert in das Grundwasser gelaufen sei.

Dabei könnten infolge von Rauchgasen des Testbetriebs Substanzen und weitere Schadstoffe mit gespült worden sein. Der Verein fordert einen Baustopp. Medien hatten über die Folgen der Niederschläge berichtet.

Derzeit läuft bis 22. November eine wiederholte Online-Erörterung von Kritikern. Umweltschützer und Anwohner hatten mehr als 800 Einwände gegen das Werk erhoben, sie kritisieren etwa einen hohen Wasserverbrauch und den Umgang mit möglichen Störfällen. Tesla weist die Kritik zurück.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

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