Neuer Ärger für Tesla: Bremst die Zauneidechse das Elon-Musk-Projekt aus?

Grünheide - Zwei Umweltverbände wollen den geplanten Bau der temporären Anschlussstelle der Autobahn 10 für das Werk von US-Elektroautobauer Tesla bei Berlin vorläufig stoppen.

Lkw fahren auf dem östlichen Berliner Ring der Autobahn 10 am Baugelände der Tesla Gigafactory vorbei. Zwei Umweltverbände wollen den geplanten Bau der temporären Anschlussstelle an das Werk vorläufig stoppen.
Lkw fahren auf dem östlichen Berliner Ring der Autobahn 10 am Baugelände der Tesla Gigafactory vorbei. Zwei Umweltverbände wollen den geplanten Bau der temporären Anschlussstelle an das Werk vorläufig stoppen.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Der Naturschutzbund und die Grüne Liga in Brandenburg legten Widerspruch gegen die Ausnahme von Verboten im Bundesnaturschutzgesetz wegen des Artenschutzes der Zauneidechse ein.

Das geht aus einem Schreiben an die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oder-Spree hervor, über das die Potsdamer Neuesten Nachrichten in ihrer Ausgabe vom Mittwoch berichteten und das auch der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Die Ausgleichsmaßnahmen für Zauneidechsen reichten nicht, zudem fehlten diese für die ebenfalls geschützten Schlingnattern.

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Die umweltrechtliche Genehmigung für die Fabrik durch das Land steht derweil immer noch aus, sodass Tesla weiterhin in Schritten über vorzeitige Zulassungen baut.

Ein Zeitpunkt für die endgültige Entscheidung über eine mögliche Genehmigung ist offen, bis Ende März gilt sie als wahrscheinlich. Naturschützer und Anwohner befürchten mit der Autofabrik negative Folgen für die Umwelt.

Tesla will nach bisherigen Plänen im Juli in Grünheide mit der Produktion beginnen.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

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