Tesla-Förderung durch Bund und Brandenburg offenbar fix!

Brandenburg - Nachdem am 1. September die ersten Tesla-Azubis in der Deutschland-Fabrik ihre Lehre gestartet haben, gibt es scheinbar abermals Good News für Elon Musk (50)!

Elon Musk hat erneut gut lachen. Nachdem das Treffen mit Armin Laschet (60, CDU) scheinbar super lief, gibts jetzt wohl auch noch ordentlich Cash.
Elon Musk hat erneut gut lachen. Nachdem das Treffen mit Armin Laschet (60, CDU) scheinbar super lief, gibts jetzt wohl auch noch ordentlich Cash.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/POOL/dpa

Der Bund und Brandenburg wollen die Weichen für eine Förderung der geplanten Batteriefabrik von Tesla in Grünheide bei Berlin stellen.

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD) informierte am Dienstag das Kabinett, dass mit dem Bund eine Verwaltungsvereinbarung zu Modalitäten einer gemeinsamen Förderung der Batteriezellforschung- und -fertigung von Tesla geplant sei.

Über die Höhe der Förderung durch den Bund und das Land äußerte er sich nicht. An diesem Donnerstag befasst sich der Haushaltsausschuss des Brandenburger Landtags damit.

Tesla will bei Berlin nicht nur eine Autofabrik errichten, sondern auch neuartige Batterien bauen. Der Tagesspiegel hatte am Sonntag geschrieben, dass der Elektroautobauer voraussichtlich mit staatlichen Fördermitteln von rund 1,1 Milliarden Euro aus einem europäischen Batteriezellenprogramm rechnen könne.

Das Bundeswirtschaftsministerium hatte erklärt, es gebe "noch keine finale Zahl" für die Förderung von Tesla im Rahmen des Batterieprojekts.

Neue Arbeitsplätze durch Tesla schon ab Ende 2021?

Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD, l.) unterstützt nach dem Start der Tesla-Lehre jetzt auch die Förderung einer Batteriefabrik.
Brandenburgs Wirtschaftsminister Jörg Steinbach (65, SPD, l.) unterstützt nach dem Start der Tesla-Lehre jetzt auch die Förderung einer Batteriefabrik.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB

"In Grünheide soll eine der weltweit modernsten und größten Fabriken zur Fertigung und zum Recycling von Batterien entstehen", sagte Wirtschaftsminister Steinbach.

"Mit der geplanten Fabrik wird die Wertschöpfungskette an diesem Standort für die Herstellung von Elektrofahrzeugen um einen zentralen Baustein erweitert und werden zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen."

Die Voraussetzung dafür sei eine umweltrechtliche Genehmigung der Ansiedlung durch das Land. Der Zeitplan für die Entscheidung ist offen. Tesla peilt das Jahresende für den Start der Autoproduktion an.

Die EU-Kommission hatte Anfang 2021 zum zweiten Mal Milliardenhilfen zur Unterstützung der Batterieproduktion in Europa genehmigt.

Deutschland und elf weitere EU-Länder können bis zu 2,9 Milliarden Euro zusätzlich bereitstellen, damit sollen Fortschritte bei der Elektromobilität erzielt werden. Von den Fördermitteln kann auch Tesla in Brandenburg profitieren.

Im Fokus stehen neben Forschung und Technologieentwicklung auch Recycling sowie die spätere gewerbliche Nutzung, wie das Brandenburger Wirtschaftsministerium mitteilte.

Titelfoto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/POOL/dpa, Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB (Bildmontage)

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