Über rote Ampel gerast? Für diese Autofahrer wird's jetzt teurer

Frankfurt am Main - Wer mit einem SUV bei Rot über eine Ampel fährt, muss nach einem Urteil des Amtsgerichts Frankfurt mit einem höheren Bußgeld als üblich rechnen.

SUV-Fahrer, die eine rote Ampel überfahren und dabei erwischt werden, müssen demnächst wohl tiefer in die Tasche greifen. (Symbolfoto)
SUV-Fahrer, die eine rote Ampel überfahren und dabei erwischt werden, müssen demnächst wohl tiefer in die Tasche greifen. (Symbolfoto)  © 123rf/mrivserg

Die Begründung: Durch die kastenförmige, hohe Form der Geländewagen sei das Verletzungsrisiko etwa für Fußgänger wesentlich größer - daher seien Rotlicht-Verstöße mit einem solchen Auto gravierender als im Normalfall, heißt es in der am Mittwoch veröffentlichten Entscheidung.

Im konkreten Fall war ein Mann in Frankfurt an einer Ampel geblitzt worden, die bereits seit mehr als einer Sekunde Rot war.

Die im Bußgeldkatalog aufgeführte Regelstrafe von 200 Euro setzten die Richter auf 350 Euro hoch und verhängten zudem ein einmonatiges Fahrverbot.

Die Entscheidung ist nicht rechtskräftig. Ein SUV ("Sport Utility Vehicle") ist ein geländewagenartiges Auto, das eine höhere Bodenfreiheit und eine steilere Frontpartie besitzt als herkömmliche Autos.

Titelfoto: 123rf/mrivserg

Mehr zum Thema Auto: