Diese digitale Änderung trifft jeden: Justizministerium überarbeitet Cookie-Abfrage!

Berlin - Das Justizministerium will Cookie-Auswahlbanner im Internet nutzerfreundlicher gestalten.

Nervig, aber oft notwendig: Cookies speichern Internet-Daten der Anwender.
Nervig, aber oft notwendig: Cookies speichern Internet-Daten der Anwender.  © Bernd Weissbrod/dpa

"Das Einwilligen zu den Datenschutzbestimmungen auf Websites ist oft verbraucherunfreundlich – lange Texte, viel Kleingedrucktes, komplizierte Browser-Fenster", sagte der für Verbraucherschutz zuständige Staatssekretär Christian Kastrop der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Als Folge klickt der Verbraucher oft genervt auf 'Akzeptieren'. Wir wollen das Ablehnen von Cookie-Einstellungen künftig genauso leicht wie das Einwilligen machen."

Cookies speichern beim Surfen im Internet Daten auf der Festplatte des Nutzers.

Bei einem späteren Besuch der Webseite werden mit ihrer Hilfe die Nutzer und ihre Einstellungen wiedererkannt.

Cookies werden etwa dazu verwendet, Verbrauchern individuelle Werbung zu präsentieren.

Gewusst wie: So sollte man mit Cookies umgehen

Schon bald soll die Internet-Nutzung für jeden freundlicher gestaltet werden. (Symbolbild)
Schon bald soll die Internet-Nutzung für jeden freundlicher gestaltet werden. (Symbolbild)  © 123rf/Milkos

Die Verbraucherzentrale rät: Wer sich beim Surfen nicht allzu sehr beobachten lassen will, solle regelmäßig alle Cookies löschen. Am besten wird nach jedem Surfen im Netz gelöscht, mindestens jedoch einmal im Monat.

Meist geht das über die Einstellungen des Browsers oder auf den Geräten unter "Datenschutz" oder "Inhaltseinstellungen". Auch automatisches Cookie-Löschen nach jeder Sitzung ist einstellbar.

Über die Datenschutzeinstellungen können Internetnutzer außerdem ihrem Browser mitteilen, wie er mit Cookies verfahren soll. So können vor allem Drittanbieter-Cookies eingeschränkt werden.

Dafür wählt man in den Browsereinstellungen unter dem Menüpunkt "Datenschutz"/"Cookies von Drittanbietern akzeptieren" die Option "nie akzeptieren".

Safari-Nutzer können unter dem Menüpunkt "Datenschutz & Sicherheit" die Option "Cross-Sitetracking verhindern" auswählen.

Titelfoto: 123rf/Milkos

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