Endlich wieder Partys? Dieser High-Tech-Anzug soll es möglich machen!

Los Angeles (USA) - Partys, Festivals und auch entspannte Abende in einer Bar müssen seit Monaten wegen der Corona-Krise nahezu weltweit ausfallen. Ein Unternehmen aus den USA entwickelte nun eine Möglichkeit, die das ändern schon bald könnte.

Mit diesem Anzug soll das Nachtleben noch während der Corona-Krise möglich sein.
Mit diesem Anzug soll das Nachtleben noch während der Corona-Krise möglich sein.  © PR/ProductionClub

Die Firma "Production Club", die sonst Bühnenshows für Künstler entwickelte oder auch Liveauftritte im Gaming- und Technik-Bereich organisierte, erarbeitete ein komplett neuartiges Konzept für das Nachtleben.

Ein spezieller Anzug, der ein bisschen wie die Kleidung von Astronauten aussieht, soll nach der Auffassung des "Production Club"-Teams der Szene wieder helfen. Denn mit der Schutz-Kleidung könne auf die stetig erprobten Abstandsregeln verzichtet werden.

Wer sich den "Micrashell" getauften Helm samt Ärmel und Brustgurt überstreift, sei sicher vor der Verbreitung der Coronaviren und könne dennoch feiern gehen, erklärten die Macher bei NBC Los Angeles.

Verbaut werden sollen ein spezieller N95-Filter, der auch in klinischen Mundschutzmasken zum Einsatz kommt, LED-Lampen sowie zusätzliche Lautsprecher, ein Lüfter für den Helm und weitere Technik.

Den Entwicklern war wichtig, dass die Technik nicht nur schützt, sondern auch modisch aussieht.

Das kann der "Micrashell"-Anzug

Vor der Corona-Ausbreitung konnte noch ohne Schutzanzüge gefeiert werden. (Symbolbild)
Vor der Corona-Ausbreitung konnte noch ohne Schutzanzüge gefeiert werden. (Symbolbild)  © Max Patzig

Neben antibakteriellem Luftfilter soll aber auch ein System zum Einsatz kommen, das es den Party-Gästen ermöglicht, zu trinken, ohne den Helm absetzen zu müssen. 

Durch den hoch technisierten Anzug sollen Veranstaltungen wieder mit der vollen Kapazität stattfinden können. 

"Mit unserer Lösung versuchen wir, Platz für alle verfügbar zu machen", erklärte Miguel Risueno, Leiter der Entwicklungsabteilung des "Production Club". 

Der Anzug wurde bereits zum Patent angemeldet und soll schon bald produziert werden. 

Aufgrund der hohen Entwicklungs- und Produktionskosten stellt sich Risueno vor, dass die High-Tech-Anzüge von den Veranstaltern und Location-Betreibern gekauft und dann an die Gäste verliehen werden. 

So wollen die Entwickler verhindern, das ausschließlich die Elite wieder am Nachtleben teilnehmen könnte.

So sieht der Anzug im Detail aus

Die Entwicklung des Anzugs lief bereits seit der Spring-Break-Saison im März. "Wir mussten eine Lösung finden, weil die Leute immer noch ausgingen", erklärte Miguel Risueno weiter. "Die Leute werden immer feiern und 'Social Distance'-Regeln ignorieren."

Die "Production Club"-Erfinder wollen weiterhin, dass es die Träger "eher als Modestück als ein medizinisches Gerät" ansehen. Deshalb wurde viel Wert auf ein modernes Design samt technischer Annehmlichkeiten wie LEDs und Lautsprechern gelegt.

Titelfoto: Max Patzig, PR/ProductionClub

Mehr zum Thema Technik:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0