"Borderlands Legendary Collection" im Test: Funktioniert der Loot-Shooter auf der Switch?

Leipzig - Publisher 2K scheint derzeit in Remaster- und Portierungs-Laune: Neben "XCom" und "Bioshock" erhielt zuletzt auch die "Borderlands"-Reihe eine Neuauflage für die Nintendo Switch. In der sogenannten "Legendary Collection" verbirgt sich eine gehörige Portion Inhalt. Fragt sich nur: Funktioniert der Loot-Shooter auch unterwegs?

Mit der "Legendary Collection" habt Ihr nun auch die Möglichkeit, die ersten Teile von "Borderlands" auf der Switch zu spielen. Zu erleben gibt es unter anderem den Kampf gegen einen der beliebtesten Schurken der Spiele-Geschichte: Handsome Jack.
Mit der "Legendary Collection" habt Ihr nun auch die Möglichkeit, die ersten Teile von "Borderlands" auf der Switch zu spielen. Zu erleben gibt es unter anderem den Kampf gegen einen der beliebtesten Schurken der Spiele-Geschichte: Handsome Jack.  © 2K

Zunächst aber zu der wohl dringendsten Frage: Was steckt alles in der "Legendary Edition"?

Enthalten sind die "Game of the Year"-Editions von sowohl "Borderlands 1" als auch Teil 2. Hinzu kommt die "Ultimate"-Edition von "Borderlands: The Pre-Sequel". 

Ihr dürft also nochmal komplett die Anfänge des Franchises erleben, auf dem gefährlichen Planeten Pandora nach den sogenannten Kammern suchen, Euch mit Handsome Jack, einem der legendärsten Schurken der Spiele-Geschichte, stellen und zwischendurch (oder im Anschluss daran) noch dessen Ursprung erleben.

Fasst man die Spielzeiten aller drei Titel zusammen, erhaltet Ihr hier etwa 60 bis 70 Stunden Shooter-Spaß für einen fairen Preis (etwa 45 Euro bei Amazon).

Hinzu kommt, dass "Borderlands" dank seiner zeitlosen Comic-Grafik auch heute noch gut aussieht. Selbst Teil 1 macht auf der Switch noch einen guten Eindruck, wenn man bedenkt, dass das Spiel mittlerweile über zehn Jahre alt ist.

Review zur "Borderlands Legendary Collection": Diashow oder Augenschmaus?

Darüber hinaus dürft Ihr Euch auf ein Wiedersehen mit einigen der wohl bekanntesten Charaktere des Franchises freuen, darunter der Assassine Zero (Mitte hinten) und die Sirene Maya (links).
Darüber hinaus dürft Ihr Euch auf ein Wiedersehen mit einigen der wohl bekanntesten Charaktere des Franchises freuen, darunter der Assassine Zero (Mitte hinten) und die Sirene Maya (links).  © 2K

Die zweite Frage, die man sich vor dem Kauf stellen sollte, ist dann auch, wie gut das Ganze auf der Switch läuft. 

Dabei ist zu sagen, dass sich 2K und Entwickler Gearbox durchaus Mühe bei der Portierung gegeben haben. Im Gegensatz zur Neuauflage von "Mafia 2", das selbst auf PS4 mit Framerate-Einbrüchen zu kämpfen hatte und so teils zur Diashow verkam, läuft "Borderlands" selbst unterwegs flüssig und ohne Probleme.

An das veränderte Spielgefühl musste ich mich jedoch erst einmal gewöhnen. Zwar nutze ich gern meine Switch und bin auch ein begeisterter Loot-Shooter-Spieler. 

Für letzteres habe ich jedoch bisher ausschließlich zum Ps4-Controller gegriffen, während auf der Konsole vor allem Jump 'n' Runs liefen. Das First-Person-Geballer macht zwar auch in der Handheld-Version eine überraschend gute Figur. Ich persönlich nutze die Switch dann allerdings doch lieber stationär, um über den größeren Bildschirm spielen zu können.

"Borderlands" funktioniert selbst auf der Switch überraschend gut und wenn man sich die "Legendary Collection" so zu Gemüte führt, stellt sich fast schon die Frage, warum 2K so lange mit einer Portierung gewartet hat. Alle drei Titel laufen super, sehen noch immer toll aus und bieten jede Menge Inhalt für Loot-Shooter-Fans. Wer mal wieder ordentlich Ballern und unzählige Schießeisen ausprobieren möchte, kann hier ohne Sorgen zugreifen - und das Ganze durchaus mal unterwegs ausprobieren.

Titelfoto: 2K

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