"Gut, dass überhaupt etwas stattfindet": So wird die Pandemie-Version der Leipziger Dreamhack

Leipzig - Eigentlich lockt das Gaming-Festival Dreamhack im Januar Tausende Computerspiel-Fans auf die Leipziger Messe - doch in diesem Jahr ist alles anders.

Mehr als 23.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr das Gaming-Festival Dreamhack auf dem Messegelände Leipzig.
Mehr als 23.000 Menschen besuchten im vergangenen Jahr das Gaming-Festival Dreamhack auf dem Messegelände Leipzig.  © Alexander Prautzsch/dpa

Die Leipziger Messe und ihre Partner veranstalten die Dreamhack vom 22. bis 24. Januar als "Home Edition".

"Das ist eine sehr abgespeckte Version der Dreamhack, um dem besonders treuen Teil unserer Community auch in dieser Zeit ein Angebot machen zu können", sagte Messe-Sprecher Felix Wisotzki.

Gemeint sind damit die Spieler, die sich in den Vorjahren Plätze auf der großen LAN-Party gesichert hatten. 2000 waren es im Vorjahr. Sie sollen auch diesmal eine LAN-Party haben können - nur von zu Hause aus.

Angeboten werden zum Beispiel Turniere in "CS:GO" ("Counter Strike: Global Offensive") oder "League auf Legends". Dafür hat die Messe Turniertickets verkauft.

Wie viele Spieler teilnehmen, konnte Wisotzki noch nicht sagen. Die Messe rechne aber mit weniger als 2000.

Mehr als 23.000 Besucher im vergangenen Jahr

Gestrichen ist in diesem Jahr alles, was seit 2016 auf dem Messegelände stattfand: Profi-Turniere im E-Sport mit relativ hohen Preisgeldern, Streaming-Events, der Ausstellungsteil.

Diese Mischung hatte im Januar 2020 vor Ausbruch der Corona-Pandemie noch mehr als 23.000 Besucher angezogen (TAG24 berichtete). Derzeit liege im E-Sport ohnehin vieles auf Eis, sagte Wisotzki. "Auch die großen Turniere im E-Sport leben von der Atmosphäre mit Publikum."

Mit dem schwedischen Lizenzgeber für die Marke Dreamhack sei das Mini-Format abgestimmt worden, sagte Wisotzki. "Er findet es gut, dass überhaupt etwas stattfindet." Der Messe gehe es auch darum, die Marke zu erhalten.

Die Hoffnung: 2022 soll dann alles wieder normal laufen.

Titelfoto: Alexander Prautzsch/dpa

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