Mit "Lost Ark" will Amazon ausgerechnet "Diablo" Konkurrenz machen!

Leipzig - Seit 25 Jahren gehört Blizzards "Diablo" mittlerweile zu den unangefochtenen Königen der Spiele-Landschaft. Sogenannte "Diablo"-Killer - Spiele, die es besser machen wollten - gab es immer wieder, mit nur mäßigem Erfolg. Ausgerechnet Amazon will nun mit "Lost Ark" den König vom Thron stoßen.

Isometrische Perspektive, Fähigkeiten-Leisten am unteren Bildschirmrand: "Lost Ark" macht kein Geheimnis aus seinen "Diablo"-Einflüssen.
Isometrische Perspektive, Fähigkeiten-Leisten am unteren Bildschirmrand: "Lost Ark" macht kein Geheimnis aus seinen "Diablo"-Einflüssen.  © Amazon Game Studios

Der Internet-Riese versucht bereits seit geraumer Zeit, in der Gaming-Branche Fuß zu fassen. Was sich über die meisten "Diablo"-Killer sagen lässt, trifft dabei allerdings auch auf Amazons bisherige Unternehmen zu: Der Erfolg fiel eher mäßig aus.

Der Helden-Shooter "Crucible" wurde nur wenige Monate nach seinem Release eingestampft, weil sich kaum jemand dafür interessierte. Das zuletzt veröffentlichte "New World" sorgte zunächst für eine gewisse Begeisterung, kämpft mittlerweile jedoch ebenfalls mit schwindenden Spielerzahlen.

Titel Nummer drei, "Lost Ark", soll es nun also gleich mal mit Gamer-Liebling "Diablo" aufnehmen.

"Lost Ark" macht durchaus einiges richtig

Das Spiel hat durchaus einiges zu bieten. Auf die knappen Outfits der weiblichen Figuren hätten wir allerdings gern verzichtet. Braucht es das wirklich noch in einem Spiel?
Das Spiel hat durchaus einiges zu bieten. Auf die knappen Outfits der weiblichen Figuren hätten wir allerdings gern verzichtet. Braucht es das wirklich noch in einem Spiel?  © Amazon Game Studios

Es klingt fast schon ein wenig zynisch, zumal auch "New World" vor Release durchaus positive Resonanz fand. Ähnliches lässt sich nun auch über Amazons "Diablo"-Klon sagen. Ob "Lost Ark" wirklich das Zeug zu einem Spiele-Hit hat, werden wir voraussichtlich ab 31. März 2022 erfahren, wenn das Spiel erscheinen soll.

Die zuletzt durchgeführte technische Beta machte jedoch schon einiges richtig: "Lost Ark" bietet Euch zahlreiche Klassen, mit denen Ihr in die Schlacht ziehen und unzählige Monster und Bösewicht wegboxen könnt. Vom Krieger und Nahkämpfer über Magier bis hin zum Revolverhelden ist alles dabei, was das Herz begehrt. Ihr erforscht Dungeons und erledigt Missionen, um so neuen Loot zu erhalten und Euren Charakter zu verbessern.

"Lost Ark" setzt dabei jedoch nicht nur auf Magie und Mittelalter-Setting. In der Spielwelt finden sich auch futuristische Städte und riesige Roboter. Gerade in puncto Style entfaltet der Titel so seinen ganz eigenen Charakter.

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Auf die kurzen Shorts und knappen Rüstungen hätte ich dabei allerdings gern verzichten können. Aber die sind wohl Geschmackssache.

Fazit

"Lost Ark" scheint auf den ersten Blick durchaus einiges richtigzumachen. Die Stärken des großen Vorbilds "Diablo" wurden gekonnt umgesetzt und um ein paar eigene Zutaten erweitert.

Ob es am Ende für den Titel des "Diablo"-Killers reicht, wage ich zunächst noch zu bezweifeln. Das Warten auf "Diablo 4" könnte "Lost Ark" allerdings durchaus gut überbrücken.

Titelfoto: Amazon Game Studios

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