Fünfjähriger verarscht seine Mutter mit diesem cleveren Trick

Netz - Seit der Coronakrise sind viele Eltern gezwungen, ihre Kinder von zu Hause aus zu unterrichten. Das funktioniert nicht immer ganz reibungslos.

Luca ließ sich so Einiges einfallen, um sich vor seinen Aufgaben zu drücken.
Luca ließ sich so Einiges einfallen, um sich vor seinen Aufgaben zu drücken.  © facebook.com/itslauramazza/

Laura Mazza wollte ihren Sohn Luca (5) unbeaufsichtigt seine Hausaufgaben machen lassen, weil sie selbst noch genug Arbeit erledigen musste.

Damit Laura trotzdem nachschauen konnte, was der 5-Jährige gerade macht, hatte sie eine Idee: "Während ich in meinem Büro arbeite (auch bekannt als kleiner provisorischer Schreibtisch in der Nähe der Haustür), habe ich FaceTime aktiviert. Wenn Luca also eine Frage hat, kann er sie mir trotzdem stellen", schrieb die Mutter auf Facebook.

Jedes Mal, wenn sie einen Blick auf ihren Sohn warf, sah er sehr konzentriert aus, sodass Laura beruhigt ihren Aufgaben nachgehen konnte. 

Nachdem Luca genug gelernt hatte, war es Zeit für eine Verschnaufpause: 

"Ich nahm mein Handy, um ihm zu sagen, dass er eine Pause machen könnte, und stellte fest, dass er unheimlich still war, mit demselben dummen, verwirrten Gesichtsausdruck".

"Ich wurde von einem 5-Jährigen verarscht"

Um seine Mutter im Glauben zu lassen, er würde lernen, fotografierte sich Luca mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken.
Um seine Mutter im Glauben zu lassen, er würde lernen, fotografierte sich Luca mit unterschiedlichen Gesichtsausdrücken.  © facebook.com/itslauramazza/

Laura war irritiert: "Ich lachte und fragte ihn, ob er zu Eis erstarrt sei, aber natürlich antwortete er nicht".

Schließlich machte sich die Mutter doch Sorgen und ging nach oben, um nach Luca zu schauen. Doch was sie da entdeckte, machte sie sprachlos: "Ich schaue in sein Zimmer und da war er und spielte fröhlich mit seinen Spielsachen. [...] Also ging ich rüber und sah ein ziemlich seltsames kleines Szenario aus zwei iPads."

Luca hatte das iPad seiner Schwester perfekt vor dem Kameraobjektiv aufgestellt und ein Bild von ihm an seinem Schreibtisch auf dem Bildschirm liegen gelassen. 

So sah es für Laura so aus, als ob ihr Sohn die ganze Zeit an seinem Schreibtisch sitzen und seinen Lektionen lauschen würde. "Ich wurde von einem 5-Jährigen verarscht", kommentierte Laura die Situation mit einem Smiley.

Der Junge war sich zwar seiner Schuld bewusst, merkte aber auch an, dass sein Trick ziemlich gut war: "Du musst zugeben, dass ich ziemlich clever bin."

Titelfoto: facebook.com/itslauramazza/

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