Mutter entsetzt: 11-Jährige erhält Porno-Hausaufgaben!

East Hull - Als sie ihrer 11-jährigen Tochter bei ihren Hausaufgaben helfen wollte, konnte eine britische Frau kaum glauben, was sie da sah: Die Kinder sollten sich in den Aufgaben mit Pornos beschäftigen!

Bei der Internet-Recherche wäre die 11-Jährige höchstwahrscheinlich auch auf Porno-Webseiten gestoßen. (Symbolbild)
Bei der Internet-Recherche wäre die 11-Jährige höchstwahrscheinlich auch auf Porno-Webseiten gestoßen. (Symbolbild)  © 123RF/ Stas

Barbie Taylor war entsetzt, als sie sah, mit welchen Themen sich ihre Tochter und deren Mitschüler offenbar auseinandersetzen müssen.

Verschiedene Jahrgänge an der Erzbischofs-Sentamu-Akademie in East Hull erhielten  die Aufgabe, sich mit verschiedenen Formen der Pornografie zu beschäftigen.

Die Lehrer baten die 11- bis 14-Jährigen, Pornografie, weiche Pornografie, Hardcore-Pornografie und transsexuelle Pornografie sowie weibliche Genitalverstümmelung, feuchte Träume, Menschenhandel, männliche Beschneidung und mehr zu "definieren".

Ihnen wurden auch Fragen zu Alkohol, Drogen und Rauchen gestellt.

Taylor ist sich sicher: Wenn ihre Tochter diese Begriffe online gesucht hätte, um sie zu definieren, hätten die Ergebnisse "ihren Geist zerstört" und "sie fürs Leben gezeichnet", sagte sie gegenüber dem DailyStar.

Glücklicherweise wurde die Mutter von drei Kindern im Alter von sieben, elf und 16 Jahren von einem anderen Elternteil in einem Facebook-Post gewarnt, bevor ihre Tochter mit den Hausaufgaben anfing.

Die 34-Jährige erklärte: "Meine Tochter ist noch ein Kind, wir haben noch Zauberelfen, ihr Schlafzimmer ist wie in 'My Little Pony' eingerichtet. Sie ist sehr unschuldig und naiv."

Mutter ist sich sicher, dass die Hausaufgabe ihre Tochter traumatisiert hätte

"Man hat ihnen gesagt, sie sollen Google verwenden, und sie hätte danach gesucht. Ich habe Google-Hardcore-Pornos gesucht, und einige der Bilder, die auftauchten, waren ziemlich beunruhigend."

Sie ergänzt: "Jetzt denke ich darüber nach, was sie in der Schule lernen, von dem wir nichts wissen. Wir wissen nur davon, weil sie aktuell zu Hause unterrichtet werden."

Dabei lehnt die 34-Jährige Sexualerziehung nicht grundsätzlich ab. Allerdings hält sie die Hausaufgaben ihrer Tochter für den falschen Ansatz.

Die Privatschule hat sich bei den Eltern entschuldigt und erklärt, dass von den Schülern nicht erwartet wurde, dass sie diese Begriffe online suchen.

Der Direktor der Akademie, Chay Bell, will nun in Zukunft anders handeln: "Ich habe darum gebeten, dass zukünftige Materialien dieser Art eine klare Aussage enthalten, die sicherstellt, dass Schüler und ihre Eltern über potenziell sensible Inhalte informiert sind und dass alle Materialien vollständig altersgerecht sind."

Titelfoto: 123RF/ Stas

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