Frau protestiert in Bikini aus Atemschutzmasken gegen Ausgangsbeschränkungen

Los Angeles - Stiller Protest, der trotzdem für Aufsehen sorgt! Künstlerin DaVida Sal hat genug von den Ausgangsbeschränkungen und demonstrierte in einem Hauch von Nichts dagegen.

Mit einem Bikini aus Mundschutzmasken protestiert DaVida Sal vor einem Supermarkt.
Mit einem Bikini aus Mundschutzmasken protestiert DaVida Sal vor einem Supermarkt.  © https://www.facebook.com/DaVidaSal4/

Vor einer Filiale der Kette "Trader's Joe" streifte sich die Künstlerin mehrere Gesichtsmasken über, die gerade mal ihre intimsten Stellen verdecken.

Das Spektakel wurde von irritierten Kunden des Supermarktes beäugt.

Sal weigerte sich die Masken zweckgemäß zu nutzen. 

Stattdessen entschied sie sich dazu, eine der Masken als Augenbinde aufzusetzen, um damit die Blindheit der Regierung gegenüber der Bedürfnisse der Bevölkerung zu symbolisieren.

Auf ihren sozialen Netzwerken postete sie Bilder der Aktion und kritisierte, dass Menschen "blind" soziale Distanzierungsmaßnahmen einhalten.

In einem Facebook-Beitrag behauptete Sal, die Coronavirus-Pandemie sei ein Scherz und werde dazu verwendet, die Freiheiten der Menschen zu untergraben.

"Eine lebende neue moderne furchtlose Priesterin macht ihre eigenen Regeln und sie würde niemanden um Erlaubnis bitten, sie selbst zu sein", so die Künstlerin auf ihrer Facebook-Seite.

Zwar habe sie sich in der Vergangenheit an die verschiedenen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie gehalten, aber jetzt ist wohl Schluss damit.

DaVida Sal erntet für Mundschutz-Verkleidung Kritik auf Facebook

Die anderen Besucher des Ladens schauten die Künstlerin sichtlich irritiert an.
Die anderen Besucher des Ladens schauten die Künstlerin sichtlich irritiert an.  © https://www.facebook.com/DaVidaSal4/

Bereits zuvor sorgte DaVida Sal immer wieder mit ihrer Perfomance-Kunst für Aufsehen. So verkleidete sie sich als Heilige Maria und trug den toten Jesus durch die Straßen von Los Angeles.

Bei ihren Followern kam diese Aktion alles andere als gut an.

Viele zeigten sich empört darüber, dass die Künstlerin dringend benötigte Masken so verschwendet.

"Ich sehe jemanden, der seine Gesundheit und sein Privileg zur Schau stellt und Schutzgegenstände verschwendet, zu denen nicht jeder auf einer verzweifelten Suche nach Aufmerksamkeit leicht Zugang hat", schrieb ein Kommentator auf Facebook.

"Ich sehe Selbstsucht und einen Mangel an Empathie für die Menschen, die bereits krank geworden sind und ihr Leben verloren haben, was sich bestenfalls nach Respektlosigkeit anfühlt", erwidert ein anderer.

Eine weitere Person schreibt: "Das Tragen einer Maske und ein Abstand von 6 Fuß sind kluge Methoden des gesunden Menschenverstandes, um die Ausbreitung eines infektiösen Virus ohne Heilung oder Behandlung zu verlangsamen."

DaVida Sal dürfte mit ihrer Aktion zumindest das erreicht haben, was sie wollte - Aufmerksamkeit.

Titelfoto: facebook.com/DaVidaSal4/

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