Google Maps als Navi verwenden: Mit diesem Trick spart ihr Akku

Mountain View (USA) - Google Maps ist für viele Autofahrer ein verlässliches Navigationsgerät. Es ist kostenlos und spart daher Geld - doch nicht immer auch Nerven. Denn die App braucht den Akku des Handys unglaublich schnell auf.

Die App Google Maps dient für viele Menschen als Navigationsgerät. (Symbolbild)
Die App Google Maps dient für viele Menschen als Navigationsgerät. (Symbolbild)  © 123Rf/nikom1234

Wer kennt es nicht: Handy raus, Adresse schnell eingegeben und direkt losgedüst! 

Google Maps erweist sich in vielen Lebenslagen als verlässlicher Navigator. Mit konstanter Internetverbindung lassen sich sogar Staus anzeigen und zeitsparend umfahren.

Doch eines fällt dabei immer wieder negativ auf: der Akkuverbrauch der App. Das Mobiltelefon muss fast konsequent am Stromnetz hängen, damit Google Maps auch lange Fahrten durchgängig navigieren kann. Blöd ist dies vor allem dann, wenn man sein Ladekabel mal nicht mit dabei hat.

Es gibt allerdings einen simplen Trick, mit dem man den Akkuverbrauch senken kann! Sowohl für Android als auch für iOS-Geräte kann man den Nachtmodus aktivieren. Dieser stellt den Bildschirm des Handys wesentlich dunkler dar.

Die Schwarztöne verbrauchen weniger Strom als andere Farben. Bei der Nacht-Darstellung wird zudem auf einige Details verzichtet. Die Webseite Chip.de nahm das alles ganz genau unter die Lupe und prüfte nach, wie groß der Unterschied der App bei dem Tag- oder Nachtmodus wirklich ist.

Zunächst nahmen die Experten zwei Geräte des Herstellers Sony mit einem OLED-Bildschirm. Eine Stunde lang fuhren die Tester rund 50 Kilometer bei maximaler Displayhelligkeit. Der Tagmodus verbrauchte in dieser Stunde knapp 24 Prozent des Akkus, doch im Nachtmodus waren es nur 11 Prozent! 

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Strom sparen bei Google Maps funktioniert besonders gut bei OLED-Displays

Der Nachtmodus, auch als Dark-Modus bekannt im Vergleich zu dem Tagmodus (r.).
Der Nachtmodus, auch als Dark-Modus bekannt im Vergleich zu dem Tagmodus (r.).  © Google Maps/Screenshot

OLED-Displays bei Mobiltelefonen sind wie bei Fernsehern begehrter, da sie ein tiefes Schwarz und satte Farben darstellen können.

Doch nicht jedes Mobiltelefon ist mit dieser Technologie ausgerüstet. Bei Handys mit einem LCD-Bildschirm machte der Akku-Unterschied beim Tag- sowie Nachtmodus nur zwei Prozent aus.

Google Maps wechselt bei der Navigation übrigens automatisch in den Nachtmodus. Denn das Handy erkennt, wenn die Umgebung dunkler wird und der helle Screen nicht mehr benötigt wird.

Wer das aber automatisch regulieren möchte, kann das ganz einfach in der App unter Einstellung - Navigationseinstellungen - Kartendarstellung - Farbschema tun. Dann einfach den Modus "Nacht" aktivieren, und schon ist man dauerhaft stromsparend unterwegs.

Wichtig hierbei: Man muss die aktuellste Version von Google Maps installiert haben.

Übrigens: Google Maps gibt des Öfteren neue Updates für seine Karten heraus. Kürzlich veröffentlichte der Riesen-Konzern eine krasse Neuerung. Anwender können nun die aktuellen Corona-Fallzahlen in ihrem Land sehen (TAG24 berichtete).

Titelfoto: 123Rf/nikom1234

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