Influencerin kritzelt Namen auf Weltnaturerbe und erntet dafür harsche Kritik

Dorset (Großbritannien) - Internet-Sternchen Alexandra Milam (24) wollte für ein Bikini-Shooting wirklich alles geben. Blöd nur, dass dabei ein Stück Weltnaturerbe zu Schaden kam...

Die Felsbrücke "Durdle Door" ist nicht nur UNESCO-Weltnaturerbe, sondern auch ein beliebter Touristen-Hotspot. (Symbolbild)
Die Felsbrücke "Durdle Door" ist nicht nur UNESCO-Weltnaturerbe, sondern auch ein beliebter Touristen-Hotspot. (Symbolbild)  © 123rf/ Parinya Suwanitch

Die berühmte Felsbrücke "Durdle Door" ist nicht nur ein von der UNESCO als Weltnaturerbe ausgezeichneter Abschnitt der südenglischen Kreideküste, sondern lockt dank der malerischen Kulisse zahlreiche Touristen an - so auch Influencerin Alexandra Milam.

Die entschied sich dafür, ihr neuestes Bademoden-Shooting an den 180 Millionen Jahre alten Felsen zu verlegen und rückte mit einem Fotografen und einer Vielzahl äußerst knapper Bikinis an.

Nur leider hatte der Blondine offenbar niemand gesagt, an welch besonderem Ort sie sich befindet - oder es war ihr schlichtweg egal.

Also kritzelte der Social-Media-Star ungeniert den Namen ihres Instagram-Accounts auf die Kreidefelsen.

Hunderte andere Touristen taten es ihr gleich und hinterließen Berge von Müll, die danach von den örtlichen Lulworth Rangers mühsam aufgesammelt wurden.

Auch um die Entfernung des Graffitis der Influencerin kümmerten sie sich  - und das zwei Stunden in der prallen Sonne bei 30° C.

Influencerin Alexandra Milam zeigt Reue und will nun spenden

Alexandra Milam (24), die ihren Unterhalt als Influencerin bestreitet, hat sich inzwischen für ihr Graffiti entschuldigt.
Alexandra Milam (24), die ihren Unterhalt als Influencerin bestreitet, hat sich inzwischen für ihr Graffiti entschuldigt.  © tiktok.com/@alexandramilam

Wie Mirror berichtet, hat die 24-Jährige inzwischen Reue gezeigt und sich entschuldigt. Außerdem hat sie für eine Spendenaktion zugesagt, die zur Reinigung des Strandes eingerichtet wurde: "Ich fühle mich schrecklich wegen dieses furchtbaren Ereignisses in meinem Leben und möchte mein tiefes Bedauern über den Schaden ausdrücken, den mein Name an der Küste hinterlassen hat."

Späte Einsicht, aber immerhin: "Ich habe eine wichtige Lektion gelernt, die mich für immer prägen wird."

Auf Instagram schien ihre Aktion wohl auch nicht so gut angekommen zu sein. Zumindest ist ihr Account nicht mehr öffentlich zugänglich.

Für die Zukunft gelobt Alexandra Besserung: "Vielleicht macht nichts den Schaden rückgängig, den das Schreiben verursacht hat, aber ich werde versuchen, die Dinge besser zu machen, und ich hoffe, die Leute geben mir die Chance."

30 Pfund (circa 33 Euro) will sie nun monatlich locker machen, um das Weltnaturerbe zu bewahren.

Titelfoto: 123rf/ Parinya Suwanitch; tiktok.com/@alexandramilam

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