Instagram-Touristen zerstören Natur: Nationalpark erwägt drastische Lösung!

Ramsau - Der Königsbachfall im Nationalpark Berchtesgaden ist ein beliebtes Fotomotiv für soziale Medien wie Instagram - doch die Selfie-Touristen schaden der einzigartigen Natur. Die Verwaltung erwägt nun eine drastische Lösung, um der Zerstörung entgegenzuwirken. 

Der Nationalpark am Königssee lockt immer mehr Instagram-Touristen an.
Der Nationalpark am Königssee lockt immer mehr Instagram-Touristen an.  © Lino Mirgeler/dpa

Mit einem Betretungsverbot könnte man dem Problem Herr werden.

"Die vielen Fotojäger treten uns seither die Vegetation kaputt, hinterlassen an vielen Stellen ihren Müll und fliegen mit ihren Drohnen über geschützte Gebiete. Manche zünden sogar Lagerfeuer an oder campen dort", sagte der Social Media Manager beim Tourismusverband Berchtesgadener Land, Sepp Wurm, der "Augsburger Allgemeinen" (Donnerstagsausgabe). 

Dabei sei das im Nationalpark strengstens verboten.

"Früher waren die Gumpen nur über einen kleinen Pfad erreichbar, heute sind es ganz viele Trampelpfade", sagte Wurm. 

Das zuständige Landratsamt erwäge nun sogar ein Betretungsverbot. 

"Nachdem es in diesem Sommer so viel Ärger gab, wird für das Gelände rund um den 'Natural Infinity Pool' wohl aus naturschutzrechtlichen Gründen ein Betretungsverbot ausgesprochen."

Titelfoto: Lino Mirgeler/dpa

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