Mutter will Sohn (2) nicht beibringen, auf Toilette zu gehen: Ihr Umfeld reagiert krass

Melbourne - Influencerin und Autorin Laura Mazza (33) schreibt regelmäßig über Schwangerschaft, Mutterdasein und den weiblichen Körper. Beim jüngsten Thema spalteten sich jedoch die Meinungen. 

Laura Mazza (33) hat drei Kinder.
Laura Mazza (33) hat drei Kinder.  © Screenshot/Instagram/itslauramazza

Laura Mazza hat mit drei Kindern ordentlich zu tun: Die Australierin berichtet regelmäßig über den Alltag mit ihren Kiddies auf Facebook und Instagram.

Bei ihrem neuesten Thema dreht sich alles um Kinder und wann sie lernen, auf die Toilette zu gehen. Mit ihrem Standpunkt erhitzte die 33-Jährige jedoch die Gemüter. 

Auf ihrer Facebook-Seite schrieb Laura, dass sie kürzlich stundenlang mit ihrer Krankenschwester telefonierte. Es ging um einen Check-up der Entwicklung ihres zweijährigen Sohnes James von der Geburt bis zum vierten Lebensjahr. Natürlich fragte die Dame auch nach, ob der Kleine bereits fleißig versucht, auf die Toilette zu gehen. 

Die Dreifachmama verneinte: "Ich sagte, er sei nicht bereit dazu. Und dann erzählte sie mir, dass ich ihn mit Büchern ermutigen könne, aufs Klo zu gehen. Aber ich will ihn nicht zwingen, wenn er noch nicht bereit dazu ist."

Laura Mazza: "Deshalb fühlen sich Mütter minderwertig"

James ist zwei Jahre alt.
James ist zwei Jahre alt.  © Screenshot/Instagram/itslauramazza

Stattdessen diskutierte Laura die Frage in ihrem Beitrag, warum Kinder so schnell zu Erwachsenen erzogen werden müssen. 

Zudem enthüllte die Australiern, die in Melbourne lebt, dass auch ihre vierjährige Tochter noch Windeln trage und jetzt erst langsam an den Toilettengang gewöhnt wird. Und das nur, weil ein Arzt die Mutter dazu "gezwungen" habe. Der älteste Sohn Luca (6) lernte erst mit über vier Jahren, sein Geschäft auf der Toilette zu verrichten.

Nicht nur Ärzte schauen Laura wegen ihres ungewöhnlichen Erziehungsstils komisch an, auch seitens ihrer Familie oder Freunde findet sie in ihrem Standpunkt wenig Anerkennung und Zustimmung. "Deshalb fühlen sich Mütter, insbesondere junge Mütter, oft minderwertig. Für so einen Schei*", platzt es aus ihr.

"Kinder bekommen es von selbst mit, wenn sie irgendwann bereit dazu sind. Lasst Kinder doch einfach mal Kinder sein", appelliert die Bloggerin.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/itslauramazza

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