Lieferungen per Drohne: Amazon baut eine "Prime-Air"-Flotte auf

Seattle - Amazon will in den USA mit der testweisen Zustellung von Käufen mit seinen automatisierten Lieferdrohnen beginnen.

Liefert Internet-Versandhändler Amazon seine Waren bald nur noch über Drohnen aus?
Liefert Internet-Versandhändler Amazon seine Waren bald nur noch über Drohnen aus?  © Suwin Puengsamrong/123RF

Möglich wird dies dadurch, dass die Luftverkehrsbehörde FAA den Fluggeräten die nötige Zertifizierung erteilte, wie der Online-Händler am Montag mitteilte.

Amazon schränkte zugleich ein, dass es noch dauern werde, bis Lieferungen per Drohne regulär zum Alltag gehören.

Amazon hatte zum ersten Mal bereits im Jahr 2013 eine Lieferdrohne vorgestellt. Seitdem wurden wiederholt neue Modelle gezeigt, zuletzt im vergangenen Jahr.

Diese elektrische Drohne mit sechs Rotoren kann gut 24 Kilometer weit fliegen und bis zu 2,3 Kilogramm befördern.

Dank Sensoren kann sie Hindernisse erkennen und ihnen ausweichen. Amazons Plan ist, mit der "Prime-Air"-Flotte Einkäufe binnen 30 Minuten zu liefern.

Ein Sortiermitarbeiter von Amazon trägt in einem Verteilzentrum ein Paket. Verbraucherschützer sehen die zunehmende Marktmacht großer Online-Plattformen wie Amazon mit Sorge.
Ein Sortiermitarbeiter von Amazon trägt in einem Verteilzentrum ein Paket. Verbraucherschützer sehen die zunehmende Marktmacht großer Online-Plattformen wie Amazon mit Sorge.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

In den USA testet bereits auch die Google-Schwesterfirma Wind Warenlieferungen per Drohne zusammen mit der Drogeriekette Walgreens und dem Paketdienst FedEx.

Titelfoto: Suwin Puengsamrong/123RF

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