"Sie möchte meine Identität stehlen" - Kind vermutet böse Absichten ihrer Lehrerin

Netz - Kindermund tut Wahrheit kund! Oder eben Kuriositäten, wie eine Mutter nun auf der Plattform Twitter bewies. Deren Tochter fürchtet sich davor, dass ihre Lehrerin ihr ihre Identität stiehlt.

Dieser Fragebogen (l.) bereitet dem kleinen Mädchen Bauchschmerzen.
Dieser Fragebogen (l.) bereitet dem kleinen Mädchen Bauchschmerzen.  © 123RF/erika8213/Bildmontage/Twitter/jessicashortall

Eigentlich wollte die Dame, die die Tochter der Userin Judge Jessica unterrichtet, nur, dass diese einen Charakter-Fragebogen ausfüllt. 

Auf diesem standen Dinge wie "Mein Alter", "Meine Mum", "Meine Haustiere", "Die Zeit, in der ich zu Bett gehe" geschrieben. Eine typische Fragekarte eben, die oft an Grundschulkinder ausgegeben wird.

Doch das sah das kleine Mädchen überhaupt nicht so! Deren Mutter postete auf Twitter ein Bild von dem Fragebogen, den ihre Tochter erhalten hatte. Darin sieht man, dass die Kleine nichts ausfüllte, außer ihre Körpergröße.

Die Mutter schrieb: "Meine Tochter weigert sich, dies auszufüllen, und weist auf die vielen Felder hin, die beweisen, dass ihre Lehrerin versucht, ihre Identität zu stehlen."

Im Netz fand diese Tatsache große Belustigung unter den Usern. Doch es ging noch weiter. Die Urheberin des Tweets schrieb, was sich ihr Mädchen wohl dabei gedacht hatte.

Demzufolge fragte die Lehrerin nach der Anzahl der Haustiere, um herauszufinden, ob ein Hund das Haus bewache. Wenn dem nicht so sei, so war sich die Kleine sicher, würde die Lehrerin sie ausrauben. Die Frage nach der Länge ihrer Beine solle dazu dienen, damit die vermeintliche Identitäts-Diebin feststellen kann, wie gefährlich ein Tritt von ihr werden könnte.

Innerhalb kürzester Zeit ging der Tweet durch die Decke. Über 9000 Menschen "liketen" bislang den kuriosen Schnappschuss. Mit einem Augenzwinkern schrieben einige sogar, dass die Kleine wohl recht habe.

Die Menschen im Netz befürworten das Verhalten des Mädchens

Andere kritisierten die intensive Befragung, die weit über einen normalen Charakterbogen hinausgehen würde. Das Mädchen habe völlig richtig gehandelt, schrieb ein Mann, der auf dem Gebiet des Datenschutzes arbeitet. Er fände es großartig, dass sie so vorsichtig sei, und somit ein ideales Vorbild für die künftige Generation darstelle.

Denn vor allem im Internet wird immer versucht, an die Daten der User zu kommen. Sich rechtzeitig zu fragen, was mit diesen Daten geschieht und wer diese wohl erhält, kann also niemals verkehrt sein, sind sich einige Kommentatoren sicher.

Titelfoto: 123RF/erika8213/Bildmontage/Twitter/jessicashortall

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