Pornostar Hanna Secret: Zu hart für YouTube?

Hamburg - Pornostar Hanna Secret (24) hat jetzt ein großes Problem mit YouTube. Die Plattform hat nämlich ihr jüngstes Video einfach so gelöscht. 

Ganz im Gegensatz zu YouTube zeigt sich Hanna Secret (24) auf Instagram häufig sehr freizügig.
Ganz im Gegensatz zu YouTube zeigt sich Hanna Secret (24) auf Instagram häufig sehr freizügig.  © Montage: Screenshot/Instagram/hannasecret

Ganz im Gegensatz zu ihren auf einschlägigen Internetseiten verfügbaren Filmchen belässt es die 24-Jährige auf YouTube nur bei Worten. 

Hanna redet in den Videos zwar auch über ihren Alltag, spricht aber seit Längerem hauptsächlich über das Thema Sex. Dabei hält sich die Hamburgerin in der Wortwahl jedoch sehr zurück und ist dabei immer so artig angezogen, dass sie in ihrem Outfit auf der Straße unauffällig wäre. 

Das sollte eigentlich den Kriterien von YouTube an die Inhalte genügen. Doch es kam anders. 

Vor einer Woche sprach Hanna wieder über Sex und nannte zehn kuriose Fakten dazu. Der Titel des Videos: "Unnützes Wissen - Knick Knack". 

Doch nun ist es nicht mehr aufrufbar. Laut YouTube wurde es entfernt, weil es gegen die Richtlinien zu Nacktheit und pornografischen Inhalten verstoßen habe. 

Statt des Videos gibt es nun diesen Hinweis zu lesen und einen Link zu den Richtlinien, die das Löschen aber keineswegs nachvollziehbar machen. 

Hanna Secret deutet Schluss mit YouTube an

Hanna Secret zensiert sich bereits selbst in ihrer Wortwahl

Statt kurioser Fakten über Sex zeigt YouTube beim Aufruf von Hanna Secrets Video nur noch diesen Sperrhinweis an.
Statt kurioser Fakten über Sex zeigt YouTube beim Aufruf von Hanna Secrets Video nur noch diesen Sperrhinweis an.  © Screenshot/YouTube/HannaSecret

Nun berichtet Hanna Secret, was in ihr vorging, als sie davon Wind bekam. "Ich hätte heulen können", sagt die 24-Jährige in ihrem neuesten Video - ironischerweise auf YouTube. 

Sie sei traurig und wütend gewesen. Sie habe sogar kurz überlegt, ob sie ganz mit YouTube aufhören solle. Doch die Hamburgerin gibt nicht so schnell auf.

"Ich mache YouTube nicht, um damit Geld zu verdienen, sondern einfach um meine Fans zu unterhalten und weil es mit Spaß macht, über die Themen zu reden, über die ich normalerweise rede", sagt sie. Dabei achte sie immer auf ihre Ausdrucksweise. 

Das fällt auch im aktuellen Video auf. Aus Sorge vor einer erneuten Löschung spricht sie über "Organe zur Fortpflanzung", statt die Lümmel beim Namen zu nennen.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Videos würden ihre keine Werbung enthalten, das erlaube YouTube einfach nicht. Folglich bekommt sie dafür keine anteilige Vergütung. 

Und so seien die Filme vor allem viel Arbeit, in die viel Herzblut fließe. 

Hanna Secret hat im Internet oft mit Problemen zu kämpfen

Dabei macht Hanna Secret aus ihrer Sicht eine große eine Ungerechtigkeit aus. "Es macht mich richtig sauer, weil ich nicht verstehe, warum es anderen Leuten gestattet ist, über solche Themen zu reden, und nur, weil ich in diesem Job, den ich habe, arbeite, nicht über diese Themen reden darf." 

Komplizierter Satzbau trifft auf Selbstzensur? Was Hanna meint: Jeder dürfe auf YouTube über Sex sprechen, nur sie als Pornodarstellerin nicht. Auf TikTok und Twitch hat die Hamburgerin übrigens mit ähnlichen Problem zu kämpfen.

Daher bittet Hanna jetzt ihre fast 30.000 Abonnenten um Rat. Sie sollen sagen, welche Inhalte sie sich zukünftig wünschen. Schminktipps oder Kochrezepte schließt die 24-Jährige aber mithilfe von scherzhaften Szenen aus.

Fest steht aber, dass Hanna weniger über das Thema Sex reden will. Falls doch, werde sie noch vorsichtiger sein, erklärt sie. Doch wenn sie dann alles umständlich umschreiben muss, dürfte ihr Kanal seinen größten Reiz verlieren. 

Titelfoto: Montage: Screenshot/Instagram/hannasecret

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