Nach Sex-Talk: MontanaBlack kassiert nächsten Twitch-Ban!

Buxtehude - Der Twitch-Star MontanaBlack (32) wurde bei der Streaming-Plattform erneut für mehrere Tage gesperrt.

Marcel Eris (32) sitzt während eines Interviews in seiner Wohnung.
Marcel Eris (32) sitzt während eines Interviews in seiner Wohnung.  © Philipp Schulze/dpa

Dies teilte der 32-Jährige seinen Fans am Donnerstag über die sozialen Netzwerke mit. Noch am Mittwochabend hatte er auf seinem Twitter-Account erklärt: "In meinem Stream sind heute Jungs zu Männern geworden." Am nächsten Morgen folgte dann wohl die Ernüchterung: "Für mich gibt es einen 3 Tages Ban, weil ich meinen Zuschauern erklärt/gezeigt habe, wie ich gerne und am liebsten Sex mit Frauen mache."

Die sexuellen Inhalte gefielen dem Anbieter offenbar nicht so gut. Für den YouTuber einfach nur unverständlich. Schließlich habe er respektvoll über das Thema Sex gesprochen, so MontanaBlack.

Keine Selbstverständlichkeit für den Mann aus Buxtehude, der auch immer wieder wegen frauenfeindlicher Kommentare für Schlagzeilen sorgt. Zuletzt hatte der 32-Jährige sogar einen ganzen Monat auf das Streamen verzichten müssen, Twitch hatte ihm wegen sexistischer Äußerungen Ende September für 33 Tage einen Riegel vorgeschoben.

Grund dafür war ein Fehltritt, den er sich im Urlaub mit seinen Jungs geleistet hatte (TAG24 berichtete): MontanaBlack filmte ihm unbekannte Frauen auf der Straße und kommentierte ihr Aussehen mit abwertenden Grunz-Lauten. Vom Balkon seines Hotelzimmers aus rief er einer Frau außerdem zu: "Ja, guck doch mal hier her. Komm mal runter hier auf mein Zimmer, ich hab noch ein Bettchen frei!"

Dabei sollte es Marcel Eris, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, eigentlich besser wissen. Weil er eine Frau in einem Fitnessstudio gefilmt hatte, musste sich der 32-Jährige schon einmal vor Gericht verantworten (TAG24 berichtete).

Immer wieder Negativ-Schlagzeilen

Außerdem erklärte er einmal: "Frauen sind wie Hunde." Auch wenn er seiner Community versicherte, dass die Aussage keinesfalls abwertend gemeint sei (TAG24 berichtete).

Zuvor hatte der Buxtehuder bei Twitter einen Shitstorm kassiert, weil er eine Influencerin für ihre feministische Überzeugung beschimpft hatte.

"Feministinnen droppen Hass gegen Männer und kriegen Hass von Männern zurück", lautete damals einer seiner Kommentare.

Titelfoto: Philipp Schulze/dpa, Screenshot Instagram/montanablack (Bildmontage)

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