Neues Betriebssystem kommt: Das muss man zu Windows 11 wissen!

Redmond - Microsoft hat nach sechs Jahren eine neue Generation seines PC-Betriebssystems Windows vorgestellt.

Windows 11 kommt in einem neuen Design.
Windows 11 kommt in einem neuen Design.  © Microsoft/PA Media/dpa

Eine der Neuerungen bei Windows 11 ist, dass Microsofts Teams-Software für Videokonferenzen und Zusammenarbeit im Büro direkt integriert wird.

Eingebaut wird über eine neue Xbox-App auch das hauseigene Spiele-Abo Games Pass. In der Pandemie ist die Nutzung von Videokonferenzen und Computer-Spielen stark gestiegen.

Neben Windows-Programmen wird man auf den Computern auch Apps für das Google-Betriebssystem Android nutzen können, wie der Konzern am Donnerstag ankündigte.

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Sie kommen über Amazons Android-Store auf die Plattform und werden mithilfe von Technologie des Chipkonzerns Intel zum Laufen gebracht.

Mit Windows 11 werden auch diverse Bedienelemente neu entworfen.

Darunter der Start-Button und die dazugehörigen Menüs, die jetzt in der Mitte der Taskleiste statt am Rand zu finden sind

Windows 11 möchte Fehler wie bei Vista vermeiden

Das Unternehmen Microsoft wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen in Albuquerque gegründet.
Das Unternehmen Microsoft wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen in Albuquerque gegründet.  © Mark Lennihan/AP/dpa

Die weitaus meisten Laptops und Desktop-Computer weltweit laufen auf Windows, auch wenn Apple mit seinen Mac-Computern zuletzt zulegte.

Das Mitte 2015 eingeführte Windows 10 hat inzwischen ältere Versionen weitgehend verdrängt und läuft laut Marktforschern auf rund 80 Prozent der Windows-Computer.

Branchenanalyst J.P. Gownder von Forrester Research verwies darauf, dass das neue Windows in einer Ära des hybriden Arbeitens von Büro und Homeoffice aus auf den Markt kommt.

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Die neue Bedienung gebe der Software eine Chance, sich hervorzuheben. Zugleich begrüßte er, dass der grundlegende Software-Code noch von Windows 10 stamme - das mindere das Risiko, dass bisherige Programme und Geräte-Treiber wie einst bei Windows Vista nicht mehr funktionierten.

Anders als Apple hält Microsoft daran fest, Windows-Geräte sowohl mit Tastatur als auch über Touchscreens bedienen zu lassen.

Der iPhone-Konzern verzichtet bei seinen Mac-Computern dagegen konsequent darauf, die Steuerung per Bildschirm zu erlauben.

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App-Entwickler können auf der Windows-Plattform ihre eigenen Bezahlwege integrieren, und Microsoft werde keine Abgabe dafür erheben, betonte der Konzern.

Ein konkreter Erscheinungstermin für Windows 11 wurde nicht genannt - gerechnet wird damit im Herbst, zusammen mit neuen Geräten von PC-Herstellern, auf denen das Betriebssystem bereits vorinstalliert ist.

Titelfoto: Microsoft/PA Media/dpa

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