13-Jähriger ging für ersten Sex ins Bordell: Prostituierte muss nun vor Gericht

Basel - Ein 13-Jähriger soll sich in einem Bordell von einer Prostituierten (23) entjungfert lassen haben. Nun muss sie sich dafür vor Gericht verantworten.

70 Euro verlangte die Sexarbeiterin für ihre Dienstleistung (Symbolbild).
70 Euro verlangte die Sexarbeiterin für ihre Dienstleistung (Symbolbild).  © 123RF/lightfieldstudios

Stattgefunden hat der Besuch im Freudenhaus im Herbst vergangenen Jahres, berichtet 20 Minuten.

Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft fand der Jugendliche auf einem Erotik-Portal ein Inserat der Beschuldigten, die dort unter einem Pseudonym auftrat, und kontaktierte sie per WhatsApp.

Beide vereinbarten noch für den gleichen Tag ein gemeinsames Treffen, bei dem es zu sexuellen Handlungen kommen sollte. Kostenpunkt: zehn Minuten für 70 Euro.

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Mit einem Freund machte sich der 13-Jährige auf den Weg zu Adresse, die ihm die Sexarbeiterin geschickt hatte.

Während sein Kumpel an der Bushaltestelle wartete, betrat der Teenager das Freudenhaus.

Kurz darauf kam die damals 22-Jährige auf den Jungen zu und erkundigte sich nach seinem Alter, da er auf sie deutlich jünger als zuvor angegeben wirkte.

Rumänischer Sexarbeiterin droht im Falle eines Schuldspruchs Abschiebung

Der wiederum log, behauptete, bereits volljährig zu sein und übergab ihr die vereinbarte Summe. Einen Ausweis zur Alterskontrolle verlangte die Prostituierte laut Anklageschrift nicht.

Daraufhin ging die gebürtige Rumänin mit ihrem "Kunden" auf ihr Zimmer und es kam zum Sex. "Sie fragte ihn, ob er noch Jungfrau sei, was er bejahte", schreibt die Staatsanwaltschaft.

Danach verließ er das Bordell und geriet prompt an eine zufällig vorbeifahrende Polizeipatrouille. Diese unterzog ihn aufgrund seines jungen Aussehens sofort einer Kontrolle, woraufhin er gestand, was zuvor passiert war.

Am Freitag muss sich die Rumänin nun für Geschlechtsverkehr mit einem Minderjährigen vor Gericht verantworten.

Im Falle eines Schuldspruchs droht ihre eine Freiheitsstrafe von neun Monaten, sowie der obligatorische Landesverweis von fünf Jahren.

Titelfoto: 123RF/lightfieldstudios

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