33 Tage Überlebenskampf: Schiffbrüchige von einsamer Insel gerettet

Anguilla Cay (Bahamas) - "Cast Away" lässt grüßen: Drei Personen stranden mit ihrem Boot auf einer Karibikinsel. Schnell wird ihnen klar, dass sie die einzigen Menschen auf dem Eiland sind. Der Kampf ums Überleben beginnt!

33 Tage lang mussten zwei Männer und eine Frau auf einer einsamen Insel überleben.
33 Tage lang mussten zwei Männer und eine Frau auf einer einsamen Insel überleben.  © twitter.com/USCGSoutheast

Es liest sich wie die Geschichte eines Hollywood-Films: Irgendwo im Atlantik zwischen Key West in Florida und Kuba liegt das unbewohnte Anguilla Cay, die zu den Bahamas gehört.

Genau dorthin verschlug es drei Kubaner - zwei Männer und eine Frau - vor fast fünf Wochen.

Als ihr Boot im Wasser kenterte, schwammen die Schiffbrüchigen zu der Insel. Ohne Vorräte und vor allem ohne Trinkwasser mussten sie auf die Möglichkeiten zurückgreifen, die ihnen die Natur bot.

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Laut einem Bericht von CNN waren das vor allem Kokosnüsse, Muscheln und Ratten, die die Kubaner am Leben hielten.

"Ich weiß nicht, wie sie das gemacht haben. Ich bin erstaunt, in welch guter Verfassung sie waren, als wir sie gefunden haben", sagte Justin Dougherty von der US-Küstenwache gegenüber dem Sender.

Am Dienstag wurde das Trio nach 33 Tagen Überlebenskampf gerettet

Während einer routinemäßigen Patrouille am Montag entdeckte die Besatzung der US-Küstenwache durch Zufall die beiden Männer und die Frau, die provisorische Flaggen schwenkten.

Sie übergaben dem Trio zunächst ein Radio, Essen und Wasser per Hubschrauber. Aufgrund der schlechten Wetterbedingung verschob sich die Rettung um einen Tag.

Am Dienstag wurden sie dann nach 33 Tagen Überlebenskampf von der Insel geholt.

"Dank unserer Flugbesatzungen, die fleißig Routinepatrouillen durchführen, konnten wir die Menschen, die sich in Not befanden, erkennen und eingreifen", erklärte Sean Connett, Befehlshaber der Küstenwache.

Die Drei kamen ohne ernsthafte Verletzungen davon, wurden aber dennoch zur Sicherheit in ein Krankenhaus gebracht, wo lediglich eine leichte Dehydrierung festgestellt wurde.

Titelfoto: twitter.com/USCGSoutheast

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