Alle dürfen wieder in die Schule, Prinzessin Charlotte aber womöglich nicht

London (Großbritannien) - Ab Montag geht es in Großbritannien für viele Kinder nach wochenlanger "Corona-Pause" wieder zurück in die Schule. Stufenweise. Eigentlich gilt das auch für die schulpflichtigen Kinder des britischen Königshauses. Eigentlich.

Geht Prinzessin Charlotte (5) am Montag in die Schule, oder nicht? (Archivbild)
Geht Prinzessin Charlotte (5) am Montag in die Schule, oder nicht? (Archivbild)  © dpa/PA Wire/Joe Giddens

Wären da nicht die Cambridges, Herzogin Kate (38) und ihr Gatte Prinz William (37), die es in Erwägung ziehen, ihr Töchterchen Charlotte (5) erstmal noch unter der elterlichen Fittiche zu behalten. 

Der Grund ist laut "Daily Mail" für viele Eltern wohl nachvollziehbar. Das Prinzenpaar will, nach wochenlangem "Homeschooling", ihre beiden schulpflichtigen Kinder Prinz George (6) und Prinzessin Charlotte (5) nur gemeinsam wieder in die Privatschule entlassen. 

Da zunächst nur die Erstklässler, wie die kleine Charlotte, nicht aber die Zweitklässler, wie ihr großer Bruder George, in die Schulen sollen, würde dieser Plan nicht aufgehen. 

Dass die Thomas's Schule, die die beiden Kinder besuchen, am Montag ihre Pforten öffnet, wurde bislang allerdings noch nicht bestätigt.

Kate und William mit wichtiger Botschaft?

Die ganze Familie zusammen: Prinz William (37, l.), Prinz Louis (2, auf dem Arm), Kate (38), Prinz George (6, l.) und Prinzessin Charlotte (5, r.). (Archivbild)
Die ganze Familie zusammen: Prinz William (37, l.), Prinz Louis (2, auf dem Arm), Kate (38), Prinz George (6, l.) und Prinzessin Charlotte (5, r.). (Archivbild)  © dpa/PA Wire/Victoria Jones

Sollten sich Kate und William, trotz Öffnung, tatsächlich weigern, ihre Tochter am Montag in die Schule zu schicken, würden sie damit eine wichtige Botschaft an die Regierung senden, so der Königshaus-Experte Russell Myers im Interview mit "Good Morning Britain".

"Die Cambridge's erwägen, die Kinder zusammenzuhalten, und ich denke, dass viele Eltern, die in den letzten Wochen zu Hause unterrichtet haben, dieses Dilemma haben. Wir werden also zuschauen und es wird sicherlich eine Botschaft an die Regierung senden." Welche Botschaft er genau meint, spezifiziert der Experte nicht weiter.

Sollte er damit andeuten wollen, dass das Paar mit ihrer Entscheidung das Vorgehen der britischen Regierung kritisiert, stünden sie mit ihrer Ansicht zumindest nicht alleine da. Auch die "British Medical Association" (britische Ärzteorganisation) zeigt sich wenig zufrieden. Für eine stufenweise Schulöffnung sei es noch zu früh, heißt es, da die Zahl der Corona-Infektionen zum jetzigen Zeitpunkt zu hoch sei.

Zurzeit halten sich Kate, William und ihre drei Kinder George, Charlotte und Louis (2) in ihrem Haus im britischen Norfolk auf. 

Titelfoto: dpa/PA Wire/Joe Giddens

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