Autistischer Junge (13) erleidet Wutanfall und wird von Polizisten angeschossen

Salt Lake City (USA) - Ein autistischer Junge namens Linden Cameron (13) wurde von Polizisten in Salt Lake City angeschossen und wird wahrscheinlich lebenslange Verletzungen davontragen.

Lindens Mutter (links) ist völlig verzweifelt, weil ihr autistischer Sohn (rechts) mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt.
Lindens Mutter (links) ist völlig verzweifelt, weil ihr autistischer Sohn (rechts) mit schweren Verletzungen im Krankenhaus liegt.  © Screenshot/Facebook/Golda Barton/GoFundMe

Das tragische Ereignis ist nun über eine Woche her und erschütterte den gesamten US-Bundesstaat Utah. 

Am 4. September musste Lindens Mutter Golda Barton das Kriseninterventionsteam (CIT) alarmieren, da der 13-Jährige einen schweren Wutanfall bekam und unter Trennungsangst litt, weil Barton zur Arbeit gehen musste.

Die Polizei soll laut Barton ihrem Team vor dem Einsatz gesagt haben, dass "die Situation mit möglichst wenig Gewalt" gelöst werden sollte.

Die US-Amerikanerin erzählte gegenüber "East Idaho News", dass ihr Sohn überhaupt nicht gewalttätig war und aus Panik hin und her rannte sowie dabei schrie.

Bereits wenige Minuten nach ihrer Ankunft soll Linden, der unter dem Asperger-Syndrom leidet, von den Polizeibeamten mit mehreren Kugeln angeschossen worden sein, heißt es in dem Medienbericht. Kurz davor hätten Polizisten der Mutter gesagt, sie solle draußen auf dem Grundstück warten, während sie in das Haus gingen.

Beim Anblick ihres am Boden liegenden autistischen Sohnes dachte die Frau, ihr Junge wäre tot. Der 13-Jährige bekam bei der Schießerei mehrere Kugeln in seinen Körper, heißt es. Er liegt immer noch mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. 

Barton möchte nun über GoFundMe Spenden für die medizinische Versorgung ihres Kindes sammeln. 

Die Polizei will den Fall nun näher untersuchen.

Titelfoto: Screenshot/Facebook/Golda Barton/GoFundMe

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