Axt-Ausraster: Vater will Freund (40) von Tochter (19) "das Gesicht zerschlagen"

Eferding - Gewaltiger Ausraster eines mit einer Axt bewaffneten Vaters (37) in Oberösterreich!

Die Polizei rückte mit mehreren Kräften aus, um den Axt-Mann zu fassen. (Symbolbild)
Die Polizei rückte mit mehreren Kräften aus, um den Axt-Mann zu fassen. (Symbolbild)  © 123RF/andreyshevchenko

Bereits am Donnerstagabend gegen 21.30 Uhr war der Mann in Eferding mit dem Spaltwerkzeug unterwegs gewesen, wie die Polizei erst am Wochenende mitteilte.

Demnach schlug der 37-Jährige zunächst mit der Axt auf ein Auto ein und suchte später dessen Besitzer in der Innenstadt. Dabei handelte es sich um den 40-jährigen Freund seiner 19 Jahre alten Tochter.

Nach mehreren Notrufen gelang es den Beamten, den Wüterich aufzuspüren. Mit gezogenen Waffen schafften es die Uniformierten, den Vater daraufhin widerstandslos festzunehmen.

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In der Zwischenzeit konnte der indirekt attackierte 40-Jährige vernommen werden. Dabei sagte er der Polizei zufolge aus, dass ihm vom 37-Jährigen ausgehend schon mehrfach mit dem Tod gedroht wurde. Als der Vater das Fahrzeug demolierte, warf er ihm zufolge auch eine Wurfaxt auf den Balkon des Älteren.

Bei seiner Befragung zeigte sich der Tatverdächtige weitgehend geständig. So gab er zwar zu Protokoll, dass er dem 40-Jährigen "das Gesicht zerschlagen", ihn aber nicht töten wolle.

Doch schon vor der Vernehmung soll er davon gesprochen haben, den Mann "auseinanderreißen" und umbringen zu wollen, weil dieser eine sexuelle Beziehung zu seiner Tochter habe, wie es in der Mitteilung der Behörde weiter hieß. Der 37 Jahre alte Österreicher gestand auch, zu Hause eine Gaspistole zu haben.

Tatverdächtiger stimmt Hausdurchsuchung zu und belastet sich schwer

Der Rowdy stimmte einer freiwilligen Wohnungsdurchsuchung zu. Diese blieb nicht folgenlos.

Die Beamten fanden nämlich neben der Gaspistole inklusive Munition auch eine Luftdruckpistole, eine Wurfaxt (zusätzlich zu der auf dem Balkon des Angegriffenen), zwei Wurfmesser, einen Wurfstern sowie eine Machete.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde der Mann deshalb in Untersuchungshaft gesteckt. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Titelfoto: 123RF/andreyshevchenko

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