Bandenkrieg eskaliert: 18 Leichen in ausgebrannten Transportern gefunden

Von Nick Kaiser

Valparaíso - Blutige Eskalation in Mexiko: Bei einem mutmaßlichen Kampf zwischen kriminellen Gruppen sind nach ersten Informationen mindestens 18 Menschen getötet worden.

Morde sind in Mexiko an der Tagesordnung. (Symbolbild)
Morde sind in Mexiko an der Tagesordnung. (Symbolbild)  © Ivan Kokoulin/123RF

Das berichteten örtliche Medien am Freitag unter Berufung auf die Polizei des Bundesstaates Zacatecas.

Die Leichen wurden demnach zusammen mit zwei verbrannten Kleintransportern in einer ländlichen, gebirgigen Gegend Zentralmexikos gefunden.

Unter ihnen sollen Angehörige des Kartells Jalisco Nueva Generación (CJNG), einer der größten Gruppen der organisierten Kriminalität in Mexiko, gewesen sein. Zivilisten sollen nicht getötet worden sein. Die näheren Hintergründe waren zunächst unklar.

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In Mexiko, wo rund 126 Millionen Menschen leben, werden nach jüngsten Zahlen im Schnitt fast 100 Morde am Tag registriert - in Deutschland waren es im gesamten vergangenen Jahr 245.

Die Gewalt in dem nordamerikanischen Land geht großteils auf das Konto von Drogenkartellen und anderen kriminellen Gruppen, die oft Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften haben.

Die meisten Taten werden nie aufgeklärt.

Titelfoto: Ivan Kokoulin/123RF

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