China: Dreijähriger infiziert sich mit Pest!

Peking - Der schwarze Tod ist zurück! In Europa gilt die Pest als ausgerottet, doch in anderen Ländern der Welt ist die tödliche Seuche noch verbreitet. Nun hat China einen Fall gemeldet.

Ärzte diagnostizierten die Pest bei dem Jungen bereits am vergangenen Wochenende. (Symbolbild)
Ärzte diagnostizierten die Pest bei dem Jungen bereits am vergangenen Wochenende. (Symbolbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Wie Daily Mail berichtet, ist ein Kleinkind in China an der Pest erkrankt. Dabei soll es sich um einen dreijährigen Jungen aus der südwestchinesischen Provinz Yunnan handeln.

Bei ihm soll bereits am Wochenende die tödliche Infektionskrankheit diagnostiziert worden sein. Um die Ausbreitung der Seuche zu verhindern, wurde eine Quarantäne für das Gebiet verhängt.

Bereits im August meldete China zwei Todesfälle, die durch Infektionskrankheit verursacht worden. Diese traten in einer Region Nahe zur mongolischen Grenze auf.

Das Grenzgebiet Chinas zur Mongolei gilt als Pest-Risikogebiet. 

Pest in Europa ausgerottet

Die Pest wird durch Bakterien übertragen. Häufig tritt die Krankheit in Form von Beulen- und Lungenpest auf. Die Infektionskrankheit ist mit Antibiotika behandelbar und Impfungen sind möglich. Als häufiger Überträger der Seuche gelten Ratten.

Im Mittelalter starben rund 100 Millionen Menschen an der als Schwarzer Tod bezeichneten Infektions-Krankheit. In Europa gilt sie als ausgerottet.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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