Corona-Stress zu groß: Frau bleibt lieber im Gefängnis, statt ihre Kinder zu betreuen

Melbourne (Australien) - Eine fünffache Mutter aus Australien sitzt derzeit hinter Gittern – und ist darüber einfach nur erleichtert.

Der fünffachen Mutter wurde der Druck, den die Corona-Pandemie mit sich brachte, zu groß. (Symbolbild)
Der fünffachen Mutter wurde der Druck, den die Corona-Pandemie mit sich brachte, zu groß. (Symbolbild)  © 123RF/lopolo

Fast zwei Jahre Corona-Pandemie haben bei fast jedem Menschen auf diesem Planeten Spuren hinterlassen.

Ein Lockdown nach dem anderen, Home-Office und Homeschooling – vor allem für Eltern kleiner Kinder war dies eine Zeit des Haareraufens.

Kein Wunder also, dass die 40-jährige Zara Xentiopoulos schon bald genug davon hatte.

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Leider wurde ihr der stetige Druck, der auf ihr lag, die perfekte Mutter zu sein, Geld ins Haus zu bringen und die Kinder zu unterrichten, allmählich zu groß.

Wie das britische Boulevardmagazin Daily Mail berichtete, verfiel sie Anfang 2020 schließlich dem Drogenkonsum und wurde schon bald abhängig von Crystal Meth.

Um diese neue Sucht zu finanzieren, begann sie schließlich, Diebesgut – darunter gestohlene Laptops und Mountainbikes – zu verticken.

Xentiopoulos möchte im Gefängnis clean werden und ihre Zukunft planen

Nun bleibt Zara Xentiopoulos (40) lieber hinter Gittern, als sich erneut mit Homeschooling auseinanderzusetzen. (Symbolbild)
Nun bleibt Zara Xentiopoulos (40) lieber hinter Gittern, als sich erneut mit Homeschooling auseinanderzusetzen. (Symbolbild)  © 123rf/agfang

Schon bald wuchs ihr alles über den Kopf und sie rutschte tiefer ab. Von Tag zu Tag wurde sie abhängiger und krimineller, bis sie vor etwa einem Monat festgenommen wurde und seither hinter Gittern sitzt.

Zwar bekam sie zwischenzeitlich die Chance, gegen Kaution kurzfristig freizukommen und somit ihre Kinder zu sehen – das lehnte die 40-Jährige jedoch dankend ab.

Für Xentiopoulos stand fest: Lieber würde sie im Gefängnis bleiben, statt sich erneut in die Höllenqualen des Homeschoolings zu begeben.

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Stattdessen würde sie die Zeit in Haft gern nutzen, um clean zu werden, ihre Zukunft zu planen und ihre schwere Vergangenheit endlich hinter sich zu lassen.

Innerhalb der letzten Jahre traf sie nämlich ein Schicksalsschlag nach dem anderen: 2016 starb ihr Bruder Archie im Alter von gerade einmal 34 Jahren, kurz zuvor war ihr geliebter Vater von ihnen gegangen.

Wie lang sie es sich nun in ihrer Zelle gemütlich machen kann, ist noch unklar. Ende September soll sie verurteilt werden.

Titelfoto: Bildmontage: 123rf/lopolo & 123rf/agfang

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