Er wurde schon für tot erklärt: Park-Ranger finden Vermissten nach über 17 Jahren

Blagoewgrad (Bulgarien) - In einem eigentlich verbotenen Bereich des bulgarischen Pirin-Nationalparks entdeckten Ranger bei einer Routinekontrolle ein Zelt. Als die Beamten sich die Unterkunft näher ansahen, wartete eine Überraschung auf sie.

Der Pirin-Nationalpark gilt seit 1983 als UNESCO-Weltkulturerbe. (Archivfoto)  © IMAGO / Zoonar

Im Inneren des Zeltes fanden sie nämlich einen Mann aus Bulgarien, der seit 2008 als vermisst gilt - und 2013 sogar für tot erklärt wurde.

Das berichtet die Direktion des Nationalparks auf ihrem Facebook-Kanal.

Demnach habe sich der Mann gegenüber den Rangern nicht ausweisen können und sehr aggressiv auf die Kontrolle reagiert.

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Daraufhin hätten die Park-Mitarbeiter die Polizei verständigt. Die Ordnungshüter brachten den Mann anschließend ins Revier in die nahegelegene Stadt Bansko und stellten dort die Identität des Vermissten fest.

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Laut "Turkiye Today" wurde inzwischen eine offizielle Untersuchung eingeleitet, um zu klären, wie der Mann über 17 Jahre lang unbemerkt in dem Park leben konnte. Ihm droht zudem eine Geldstrafe wegen illegalen Campings.

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