Erzieherin vergiftet 23 Kinder: Gericht verurteilt sie zum Tode!

Jiaozuo (China) - Unglaublich, aber wahr: Eine Kindergärtnerin hat 23 ihrer Schützlinge vergiftet!

23 ihrer Schützlinge soll die Chinesin Wang Yun vergiftet haben. (Symbolbild)
23 ihrer Schützlinge soll die Chinesin Wang Yun vergiftet haben. (Symbolbild)  © 123rf/Oksana Mironova

Normalerweise soll der Kindergarten ein Ort sein, an dem Eltern ihre geliebten Kleinen ruhigen Gewissens abgeben und sich sicher sein können, dass es diesen gut geht.

Doch nicht alle Erzieher haben offenbar nur Gutes im Sinn: Die Chinesin Wang Yun vergiftete ingesamt 23 Kinder in einer Einrichtung in Jiaozuo in der Provinz Henan, indem sie Natriumnitrit in ihren Morgenbrei untermischte. 

Dieser Zusatz wird zwar oft in verarbeitetem Fleisch wie etwa Wurst verwendet, ganz bedenkenlos ist dieser aber nicht.

Besonders in hohen Mengen kann er lebensgefährlich werden und den Körper schwer schädigen.

Nachdem die Kinder angefangen hatten, die Nahrung zu erbrechen und bewusstlos wurden, alarmierte eine andere Erzieherin die Polizei. 

Zwar trugen die meisten keine längerfristigen Folgen davon. Für eines von Yuns Opfern kam aber jede Hilfe zu spät.

Staatsanwaltschaft verurteilt Tat als "verabscheuungswürdig und bösartig"

In den Morgenbrei mischte sie dafür Natriumnitrit. (Symbolbild)
In den Morgenbrei mischte sie dafür Natriumnitrit. (Symbolbild)  © 123RF/Olga Yastremska

Wie BBC berichtet, starb eines der vergifteten Kinder Anfang diesen Jahres in einem Krankenhaus, nachdem es zehn Monate auf der Intensivstation behandelt wurde.

Die Ermittlungen ergaben, dass Yun hinter der Tat steckte. Damit wollte sie sich an einer ihrer Kolleginnen rächen, mit der sie zuvor immer wieder in Streit über "Erziehungsfragen" geraten war.

Die Staatsanwälte waren sich sicher: Yun wusste genau, was sie ihren Schützlingen antat. Im Februar 2017 benutzte sie ebenfalls Natriumnitrit, um ihren Ehemann zu vergiften, indem sie sein Getränk nach einem "trivialen Streit" damit versetzte und ihn so krank machte.

Das Gericht beschrieb ihre Handlungen als "verabscheuungswürdig und bösartig" und verurteilte sie zum Tode. Ihr droht nun entweder eine tödliche Injektion oder sie wird durch Erschießung hingerichtet.

Titelfoto: Bildmontage: 123rf/Oksana Mironova, 123rf/Olga Yastremska

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