Frau bringt Handy zur Reparatur, doch was dann geschieht, ist pervers

Worcester (England) - Damit hätte sie nicht gerechnet! Louise Johnson (28) wollte eigentlich nur ihr Smartphone reparieren lassen, doch ein Angestellter erwies sich als Spanner.

Die Dame wollte nur ihr Display flicken lassen, doch ein Angestellter hatte Hintergedanken. (Symbolbild)
Die Dame wollte nur ihr Display flicken lassen, doch ein Angestellter hatte Hintergedanken. (Symbolbild)  © 123rf/vladteodor

Die 28-Jährige brachte ihr iPhone 11 am 13. November nichtsahnend zu einer "The Mobile Doctor"-Filiale in Worcester, nachdem das Display des Telefons bei einem Fall auf den Boden Schaden genommen hatte.

Louise sollte 85 Pfund (etwa 100 Euro) bezahlen, um das gute Stück wieder instand setzen zu lassen, doch bei der Abholung traute sie ihren Augen nicht.

Als sie den Laden erneut betrat, erwischte die junge Vertriebsleiterin einen Mitarbeiter dabei, wie er durch intime Fotos von ihr scrollte, die sie eigentlich für ihren Freund geschossen hatte.

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Auf den pikanten Bildern ist die Dame nur in Unterwäsche und Bikinis zu sehen. Die wütende Handy-Besitzerin griff auf der Stelle nach ihrem Smartphone, doch der ertappte Übeltäter riss es ihr wieder aus der Hand.

"Schon als ich den Laden betrat, sah ich, wie er mein Handy sperrte und es wieder weglegte, aber ich habe das Hintergrundbild gesehen und wusste, es war meins", erzählte Louise.

Der Mitarbeiter bestritt den Vorfall zunächst und wollte der Kundin weismachen, dass ihr iPhone sich noch in der Reparatur befinde.

"Aber ich wusste, dass er an meinem Handy war. Also verlangte ich es zurück und sah in den zuletzt benutzten Registerkarten, dass er sich all meine alten Fotos angeschaut hatte", so Johnson.

"Ich war angewidert und schockiert. Ich konnte nicht glauben, was gerade passiert war."

Louise Johnson rief die Polizei, doch der Täter kam ungestraft davon

Der Mitarbeiter entdeckte pikante Bilder auf dem Handy der Frau und nutzte die Situation schamlos aus. (Symbolbild)
Der Mitarbeiter entdeckte pikante Bilder auf dem Handy der Frau und nutzte die Situation schamlos aus. (Symbolbild)  © 123RF/dmitrimaruta

Die aufgebrachte Kundin rief anschließend die Polizei. Als die Beamten eintrafen, bestätigte sich ihr Verdacht.

Auf den Überwachungskameras war zu erkennen, wie der Lüstling etwa 15 Minuten auf das Telefon von Louise starrte.

Trotzdem konnten die Beamten nichts unternehmen: Weil der Voyeur keine Bilder runtergeladen oder mit jemandem geteilt hatte, bewegte er sich im Rahmen des Gesetzes. Nicht einmal den Namen des Mitarbeiters durfte die junge Frau erfahren.

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"Ich bin vor Schock fast hingefallen. Ein fremder Mann kann ohne meine Erlaubnis durch meine Fotos gehen und wird von dem Gesetz beschützt? Wie kann das richtig sein?", fragte sich die 28-Jährige.

Ganz ohne Strafe kam der Täter dann aber doch nicht davon. Als sein Vorgesetzter von dem Vorfall informiert wurde, verlor er sofort seinen Job.

Außerdem entschuldigte der Filialleiter sich bei Johnson und garantierte, dass so etwas nie wieder vorkommen wird.

Titelfoto: 123rf/vladteodor

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