Frau denkt irrtümlich, dass ihr Freund fremd geht und übergießt ihn mit Säure

London (England) - Die 28-jährige Esther Afrifa muss für die nächsten 14 Jahre hinter Gitter – weil sie ihren ehemaligen Freund aus purer Eifersucht mit Säure übergossen hat.

Zu insgesamt 14 Jahren hinter Gittern wurde Esther Afrifa verurteilt.
Zu insgesamt 14 Jahren hinter Gittern wurde Esther Afrifa verurteilt.  © Metropolitan Police

Es ist eine Tat, die an Grausamkeit kaum zu übertreffen ist: Am 22. Dezember 2019 attackierte Afrifa ihren 27-jährigen Freund Kelvin Pogo und entstellte ihn für immer.

Wie das britische Boulevardmagazin Mirror berichtete, hatte die junge Frau zuvor einen Liter Schwefelsäure im Netz gekauft und diesen neben ihrem Bett positioniert.

Gegen 3.30 Uhr morgens griff sie dann zum ersten Mal an und schüttete dem schlafenden Mann die ätzende Flüssigkeit auf die Brust.

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Pogo wachte sofort auf und begann zu schreien, bemerkte jedoch nicht, dass es ausgerechnet seine Freundin war, die ihm das angetan hatte. Sich vor Schmerzen windend bat er sie, Hilfe zu rufen.

Sie beruhigte ihn, nahm sich ihr Handy und tat so, als würde sie den Notruf wählen. In Wahrheit war niemand am anderen Ende der Leitung.

Als sich der junge Mann daraufhin auf der Couch niederließ, um sich für einen Moment auszuruhen, startete Afrifa einen weiteren Angriff und goss mehr Säure über Pogos Oberkörper und Gesicht.

Dieser rannte daraufhin schreiend auf die Straße, wurde von Polizeibeamten erst gegen 9 Uhr mit schweren Verletzungen an Gesicht und Oberkörper am Hauptbahnhof im Londoner Stadtteil Wembley aufgefunden.

"Sie war meine Welt", so das Opfer

Schnellstmöglich wurde er daraufhin in ein Krankenhaus gebracht, die Fahndung nach Afrifa wurde sofort eingeleitet.

Es dauerte nicht lang, bis sie in einer nahegelegenen Gasse festgenommen wurde. Ihre Begründung für die schreckliche Tat: Sie dachte irrtümlicherweise, dass ihr Freund sie betrogen hatte.

"Sie war meine Welt und dann hat sie mir das angetan. Ich kann es einfach nicht verstehen", so der verletzte Mann vor Gericht über seine Ex-Freundin.

Nach dem Angriff hatte er mehrere Monate behandelt und immer wieder operiert werden müssen. Er erlitt bleibende Schäden an Augen, Kopf, Gesicht und Oberkörper.

Titelfoto: Metropolitan Police

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